Vor Abzocke im Urlaub schützen – Teil 1

Wenn Einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Damit die Geschichte eine freudige bleibt, sollt man sich vor Abzockern im Urlaub schützen.

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Die weltbekannte australische Rockband AC/DC war im Mai dieses Jahres unter anderem in Osteuropa auf Tournee. An der Grenze zwischen Rumänien und Ungarn wurde die 50 wagenstarke Kolonne angehalten und um 2.500 Euro erleichtert. Die Begründung hierfür war, dass pro Wagen eine Steuerplakette für die Nutzung der Autobahn zu je 50 Euro fällig wäre. Wer nun glaubt, so ein Rocker würde sich nicht beschweren, täuscht sich.


Falsche Polizisten

AC/DC schrieb an die rumänische Autobahn- und Straßenbehörde, da sie keine Quittung für die Zahlung der Gebühr erhalten hatte. Bei der Gelegenheit erfuhren die Musiker, dass sie ganz mies abgezockt worden sind. Die verantwortlichen Zöllner wurden entlassen. Damit es Ihnen im Urlaub nicht genauso ergeht wie den Rockern, macht es Sinn, sich vor der Urlaubsreise über die „gängigen“ und landestypischen Betrügereien schlau zu machen. So kann man vorbeugen und erzählt nach der Reise auch wirklich nur von den Schönheiten der fernen Länder.


Überflüssige Impfungen

In Osteuropa sind häufig falsche Polizisten und übermotivierte Zöllner unterwegs. Deshalb gilt: Wer z. B. in Bulgarien wegen eines Verkehrsdeliktes angehalten wird, sollte niemals direkt an die Polizisten bezahlen. Wer sich nicht wehren kann, notiert sich aber auf jeden Fall Dienstnummer und –stelle des Polizisten. Wie AC/DC sollte man sich an der Grenze in Acht nehmen. Denn mit dem überteuerten Verkauf von Vignetten füllen sich hier die Grenzbeamte die Taschen. Schön ist auch die Masche mit der Schweinegrippe. Wer nach Bulgarien einreist, wird hin und wieder gefragt, ob er geimpft ist. Verneint man, wird man aufgefordert, dass an Ort und Stelle für 50 Euro nachzuholen. Keine Frage: Das ist selbstverständlich abzulehnen und anzuzeigen.

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