Vollkasko-Versicherung kürzt Leistung bei Unfall mit Promille

Wer mit mehr als 0,0 Promille einen Verkehrsunfall baut, muss in der Vollkasko-Versicherung mit Einbußen rechnen. Also auch bei einem geringen

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Ein Gläschen in Ehren kann keiner verwehren. So denken viele Autofahrer auch im Straßenverkehr. Schließlich gibt es bei uns doch die 0,5 Promille-Grenze. Da darf man doch unbedenklich mal zum Essen ein Weinchen genießen. Besser nicht. Was viele nicht wissen – im Unfallfall ist das leider anders. Wer mit Alkohol im Blut einen Unfall baut, riskiert in der Vollkasko-Versicherung die Leistung und verliert womöglich den Führerschein.

Ein Gläschen in Ehren

Jetzt ist es wieder soweit. Festlich geschmückt sind die Straßen. In den Städten tummeln sich die Menschen im Weihnachtsfieber. Auf Weihnachtsmärkten überall in unseren Landen gibt es Lebkuchenherzen, gebrannte Mandeln und – Glühwein. Und ja, was gibt es Schöneres als nach dem Einkaufsbummel warm eingemummelt noch ein Gläschen zu genießen. Das wärmt von innen und gehört zur Vorweihnachtszeit einfach dazu. Es empfiehlt sich, dass Auto vorsorglich stehen zu lassen und die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Sonst ist es im Unfallfall schnell vorbei mit der weihnachtlichen Stimmung. Und nicht nur dann.

Schon 0,33 Promille können teuer werden

Denn wer schon mit 0,33 Promille im Blut durch Fahrfehler auffällt und sich diese auf die Blutalkoholkonzentration zurückführen lassen, läuft Gefahr den Führerschein zu verlieren. Denn ab dieser Höhe sprechen Fachleute vom Beginn der „relativen Fahruntüchtigkeit“. Zu den Fahrfehlern zählen übrigens nicht nur die berühmt-berüchtigten Schlangenlinien, sondern auch das mehrmalige Abbiegen ohne zu blinken, das Überfahren einer roten Ampel oder das versehentliche Fahren ohne Licht bei Dunkelheit. Im Unfallfall, auch wenn man ihn nicht verursacht hat, droht ebenfalls der Entzug des Führerscheins. Und auch finanziell kann das Gläschen in Ehren ganz schön teuer werden. Denn wer alkoholisiert einen Unfall verursacht und die Kosten hierfür bei der Vollkaskoversicherung einreicht, wird meist enttäuscht. Bis zu 50 Prozent kann die Versicherung ihre Leistung kürzen, wenn eine Blutalkoholkonzentration von 0,33 Promille nachgewiesen werden kann. Die Versicherung kann dann auf grobe Fahrlässigkeit plädieren.

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