Versicherungen rund um den Hausbau

Wer sich zum Bau eines Hauses entschließt, sollte gut versichert sein. Denn selbst wenn die Baufirma auf Sicherheit achtet, können trotzdem unvorhersehbare Schäden entstehen.

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Wenn beispielsweise Bauteile herunterfallen oder die Baufirma das Nachbarhaus beschädigt, den danebenliegenden Garten verwüstet, sich ein Freund auf dem Bau verletzt, auf einer Baustelle kann schnell etwas passieren. Auch Vandalismus und Sturm können große Schäden anrichten. Die drei wichtigen Versicherungen für Bauherren sind: Bauherrenhaftpflichtversicherung, Bauleistungsversicherung und Bauhelferunfallversicherung, die, im Gegensatz zu den immensen Folgekosten bei Schäden, für wenig Geld zu haben sind.

Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt bei Schäden durch die beauftragte Firma Wenn man eine Baufirma beauftragt, geht man eigentlich davon aus, dass diese gut versichert ist. Allerdings besteht nicht immer eine Pflichtversicherung für Architekten, Ingenieure, Baufirma oder für Handwerker. Auch wenn Bekannte und Freunde auf der Baustelle helfen und ein Schaden für Dritte entsteht, ist der Bauherr in der Pflicht. Wenn dann ein Schadensanspruch geltend gemacht wird, kann der Bauherr, der eine Überwachungs- und Verkehrssicherungspflicht hat, im schlimmsten Fall auf den Kosten sitzen bleiben. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung bietet eine Absicherung für Personen- und Sachschäden. Die Kosten werden nach der Bausumme berechnet, die sich bei Eigenleistungen am Bau erhöhen.

Bauleistungsversicherung für Sturmschäden, Diebstahl, Vandalismus und Handwerkerschäden Selbst wenn der Bauherr sämtliche Sicherheitsvorkehrungen trifft können manche Situationen, die das Bauvorhaben in Gefahr bringen, nicht kalkuliert werden. Schäden, die durch den Handwerker verursacht werden, der dafür nicht belangt werden kann oder ein Unwetter, das den ungeschützten Neubau beschädigt. Auch Diebstahl von Baumaterial und die mutwillige Zerstörung am Rohbau können ins Geld gehen. Diese Folgen werden durch die Bauleistungsversicherung, die auch mit einer pauschalen Prämie von ca. 350 bis 400 Euro angeboten wird, abgesichert.

Bauhelferunfallversicherung sichert auch befreundete Helfer ab Auch wenn nach Feierabend oder an Wochenenden der Bauherr selbst mit Freunden anpackt, sollte er das versichern. Verletzt sich ein Bauhelfer, kann der Bauherr für die Kosten haftbar gemacht werden. Denn selbst wenn auch unentgeltliche Arbeiter über die Berufsgenossenschaft abgesichert sind, kann diese das Geld vom Bauherren einfordern. Besonders bei Verletzungen mit lebenslangen Folgeschäden, kann der Bauherr tief in die Tasche greifen und das ein Leben lang. Die Bauhelferunfallpolice zahlt ein Krankenhaustagegeld, bei Invalidität eine Rente oder auch im Todesfall eine einmalige Summe an Hinterbliebene.

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