Unfallversicherung im Ferienjob

Für viele Jugendliche heißt es in den Sommerferien: „Ran an den Job!“ Sie verdienen sich was dazu, um Führerschein oder Urlaubsreise zu finanzieren. Aber was, wenn im Ferienjob ein Unfall passiert? Keine Sorge, hier greift die Unfallversicherung.

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Können Sie es auch noch hören? Das Klingeln zum Ende der letzten Schulstunde vor den großen Ferien. Man hat das mehr oder weniger gute Zeugnis im Ranzen und atmet tief durch. Geschafft! Sechs Wochen keine Pauker und keine Kameraden, keine Hausaufgaben und kein Büffeln auf Klausuren. Sich einfach auf die faule Haut legen. Ein Traum. Und das blieb es für einige Schüler und bleibt es auch noch heute. Denn viele der angehenden Erwachsenen nutzen die schulfreie Zeit zumindest teilweise, um in einem Ferienjob die knappe Taschengeldkasse aufzubessern.

Wo gehobelt wird … Es sind nicht immer die einfachsten Tätigkeiten, die man an Land zieht. Da schuftet man in einer Fabrik bei immer den gleichen Bewegungen, fegt Hochöfen aus oder hilft am Bau. Am schönsten ist es sicher in einem Büro. Aber wo auch immer gehobelt wird, es fallen Späne bzw. passieren Unfälle. Schlimm, wenn das ausgerechnet beim Ferienjob passiert. Aber wie ist der arbeitende Schüler eigentlich versichert. Ist er überhaupt versichert? Ja, ist er. Und zwar wie jeder andere Arbeitnehmer auch über die gesetzliche Unfallversicherung bzw. den Unfallversicherungsträger des Arbeitgebers. Unabhängig übrigens davon, wie lange die Beschäftigung dauert, wie viel man verdient und ob der Unfall während der Arbeit oder auf dem Weg dorthin respektive wieder nach Hause ist.

Zuzahlungsfrei Behandlungen Alle, die arbeiten sind ab dem ersten Tag bis zum Ende ihrer Beschäftigung gesetzlich unfallversichert. Und das ist für den Arbeitnehmer völlig kostenlos. Die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften übernehmen nach einem Arbeits- oder Wegeunfall die Kosten für die medizinische Versorgung und Therapie des Verunfallten. Mitunter werden sogar mehr Leistungen gewährt, als man das z. B. von den Krankenkassen gewöhnt ist. Dazu gehören Transport zur Rettung, Therapien durch Ärzte oder auch Zahnärzte, benötigte Medikamente und Behandlungsmethoden sowie die Versorgung in Kliniken und Einrichtungen zur Reha; alles zuzahlungsfrei für den Jobber. Bei bleibenden Schäden werden auch Maßnahmen getragen, die zur Wiedereingliederung dienen.


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