Unfallrisiko Junger Fahrer

Junge Fahrer sind deutlich häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt als andere Verkehrsteilnehmer, das wirkt sich auch aus bei der Höhe der Beiträge in der KFZ Versicherung.

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Eine Studie zeigt: Junge Autofahrer sind verglichen mit anderen Verkehrsteilnehmern deutlich häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt.

Achtung vor 18- bis 24-Jährigen

Nehmen Sie sich in Acht vor Autofahrern im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. Denn die sind im Verhältnis mit allen anderen Altersgruppen an den meisten Verkehrsunfällen beteiligt. Die jungen und oft unerfahrenen Fahrer verursachen mit 22 Prozent die meisten Unfälle mit Personenschaden auf deutschen Straßen. Das Alter fast jedes vierten getöteten Pkw-Fahrers liegt einer Studie nach in diesem Altersfenster, und dass, wo sie nur acht Prozent der Führerscheininhaber ausmachen.

Wenn wir durch die City cruisen

„Jung und urban“, so war der Titel der Studie zu jungen Fahrzeugnutzern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, für die das AZT (Allianz Zentrum für Technik) amtliche Datenquellen, eigene Versicherungsschadenakten und eine repräsentative Online-Umfrage in D/Ö/CH durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Wien zugrunde legte. 2.200 18- bis 24-Jährige wurden hier zu ihrem Verkehrsverhalten befragt. Die Ergebnisse waren zum Teil erschreckend. So zeigte sich zum Beispiel, dass im Alter zwischen 21 bis 24 Alkohol häufiger mit im Spiel respektive am Steuer ist als bei jüngeren oder älteren Fahrern. Dabei setzt Alkohol nachweislich die Risikogrenze herab, was dann wieder zu Autounfällen führen kann.

Führerschein auf Probe

Aber außer einem benebelten Geist, brachte die Studie noch weitere Unfallursachen an den Tag. Da sind zum einen schlechte Lichtverhältnisse – vor allem nachts passieren Unfälle mit Jungfahrern. Gleich gefolgt von überhöhter Geschwindigkeit. Besonders häufig ist hier ein Abkommen von der Fahrbahn zu beobachten. Und – meist in Ermangelung von finanziellen Mitteln – haben die Fahranfänger meist Autos, die günstig und damit in der Regel schon alt sind. Vom Anschnallen scheinen die Führerscheinneulinge auch nur wenig zu halten (15 Prozent schnallten sich nicht an). Der Führerschein auf Probe scheint sich allerdings bemerkbar zu machen: Denn, verursachten Fahranfänger noch vor zehn Jahren vor allem in den ersten sechs Monaten nach Führerscheinerwerb den Großteil der Unfälle mit Personenschaden, sind es heute vor allem die, die den Führerschein länger als ein Jahr haben

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