Paket-Versand wird teurer

DPD, GLS, Hermes und die Post-Tochter DHL ließen verlauten, dass die Preise für den Versand von Paketen angehoben werden. Steigende Löhne, Umweltauflagen und hohe Energiekosten zeichnen sich dafür verantwortlich.

Anzeige / Inserat

Die Preise für den Versand von Paketen müssen angehoben werden. Das haben zumindest die Top-Manager von DPD, GLS, Hermes und DHL verlauten lassen. Hauptverantwortlich für diese Maßnahme sind zum einen die steigenden Löhne und verschärfte Umweltauflagen, zum anderen aber auch die hohen Energiekosten – zumal ein Ende der Kostenspirale im Moment nicht abzusehen ist.

Maximal fünf Prozent an Preiserhöhung

Bei der GLS belaufen sich die Preissteigerungen im Rahmen von drei bis fünf Prozent. Die Post-Tochter DHL beschreitet einen zweigeteilten Weg, was die Preiserhöhung im Paketversand betrifft. Bei den Privatkunden bleiben die Preise in den Filialen in diesem Jahr noch unangetastet. Bei den Geschäftskunden sieht es allerdings etwas anders aus. Mit individuellen Verträgen, die in regelmäßigen Abständen angepasst werden, geht die DHL von einer momentanen Erhöhung der Preise bezogen auf dieses Jahr von vier Prozent aus. Die zu kompensierenden Produktionskosten ergeben sich auch bei der DHL aus den gestiegenen Transport- und Energiekosten. Bei dem DPD werden die gestiegenen Kosten ebenso an den Verbraucher direkt weitergeleitet.

Online-Boom zwingt zu Investitionen

An der ganzen Situation darf allerdings auch nicht vergessen werden, dass der Online-Boom durch den wachsenden Internet-Handel die Paketdienste jährlich zu Investitionen in einem hohen zweistelligen Millionenbereich zwingt. Damit die Kapazitäten ausreichen, um den gestiegenen Bedarf zu decken, werden Sortieranlagen und der Fuhrpark aufgestockt. Die Preiserhöhungen im Paket-Versand dienen eben auch zur Finanzierung dieser Maßnahmen.

Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...