Notwendigkeit einer Pflegeversicherung

Durch das immer weiter steigende Sterbealter in Deutschland, kommt die immer wiederkehrende Frage über den Sinn einer Pflegeversicherung auf.

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Die Diskussion über die Notwendigkeit einer Pflegeversicherung ist gerade auf Grund des immer höheren Alters, das Menschen erreichen, berechtigt. Denn durch das höhere Altere erhöht sich auch die Anzahl der Pflegefälle immer weiter.

Einführung der Pflegeversicherung

Eingeführt wurde die gesetzliche Pflegeversicherung 1995. Sie wird in verschiedene Pflegestufen sowie häusliche und stationäre Pflegefälle unterteilt.


Die Pflegestufen

Die Einteilung in eine der Pflegestufen erfolgt durch eine Begutachtung der Pflegebedürftigkeit der pflegebedürftigen Person, welche von dem medizinischen Dienst der Krankenkassen durchgeführt wird. Hierzu kommt ein Angestellter zu Hause vorbei.

Pflegestufe I

In der ersten Pflegestufe wird eine finanzielle Unterstützung von bis zu 205 Euro monatlich oder eine sachliche Unterstützung von bis zu 384 Euro monatlich bereitgestellt.

Pflegestufe II

Auch in der zweiten Pflegestufe wird in finanzielle Unterstützung und Unterstützung in Form von Sachleistungen unterschieden. Ersteres beträgt 410 Euro monatlich, letzteres bis zu 921 Euro monatlich.

Pflegestufe III

In die dritte Pflegestufe werden nur Menschen eingeteilt, die sehr schwer Pflegebedürftig sind. Diese erhalten entweder 665 Euro Pflegegeld oder 1432 Euro für Sachleistungen monatlich.

Das Pflegegeld reicht oft nicht aus

Dass das Pflegegeld oft nicht ausreicht, zeigt folgendes Beispiel. Wenn ein Mensch, der Pflege benötigt, einem guten Pflegeheim untergebracht wird, müssen dafür circa 3300 Euro pro Monat bezahlt werden. Die Gesetzliche Pflegeversicherung zahlt, wie oben beschrieben, maximal 1432 Euro monatlich. Damit bleiben jeden Monat 1868 Euro, die nicht von der Pflegekasse abgedeckt werden. In einem solchen Fall muss der Pflegebedürftige den Betrag zunächst aus eigener Tasche bezahlen. Sollte das Geld ausgehen, bleibt die Möglichkeit, bei Angehörigen eine Bitte nach Geld einzureichen. Es gibt dabei zwar gewisse Freibeträge, doch es ist nicht selten, dass die von der Pflegeversicherung nicht abgedeckten Kosten von Angehörigen getragen werden müssen.


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