Kranke Mitarbeiter belasten ihr Unternehmen

Ob Ehec oder leichter Infekt – kranke Mitarbeiter belasten Unternehmen – vor allem wenn sie zur Arbeit gehen. Ansteckungsgefahr, mangelnde Leistungsfähigkeit, Verschlechterung sind nur einige Stichworte, die dem Streber zu denken geben sollten.

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Die Ehec-Krise ist in aller Munde. Nicht nur die Bauern, die auf Obst und Gemüse sitzen bleiben fahren Verluste ein. Auch andere Unternehmen haben Nachteile durch ihre erkrankten Mitarbeiter. Und das nicht nur, wenn sie zu Hause bleiben. Teurer sind – man glaubt es kaum – vor allem die pflichtschuldigen Angestellten, die sich krank zur Arbeit schleppen.

Nicht leistungs-, nur leidensfähig

Ob Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder Magen-Darm-Infektion, Mitarbeiter, die krank sind stecken ihre Kollegen schlimmstenfalls an. Wenn dann plötzlich die halbe Belegschaft fehlt, geht das ins Geld und zwar das, des Chefs. Gut gemeint, ist dann nicht gut gemacht, wenn die Wirtschaftlichkeit des Arbeitgebers leidet. Was viele aber nicht bedenken, ist noch ein anderer Aspekt, der zu Defiziten führt.

Krank und teuer

Zum Einen riskieren Erkrankte eine Chronifizierung ihrer Krankheit. Das heißt, die Gesundung stellt sich nicht ein. Wer sich z. B. mit Fieber am Arbeitsplatz anstrengt, riskiert gar eine Verschlimmerung des Zustandes. Zum Anderen ist ein schlapper Schufter außerdem nicht so leistungsfähig, wie er wäre, wenn er denn fit am Tisch ist. Und auch dadurch entsteht dem Unternehmen Schaden. So hat die Unternehmensberatung Booz & Company jetzt im Rahmen einer Studie festgestellt, das kranke Mitarbeiter, die sich zu Hause auskurieren ihren Arbeitgeber 1199 Euro jährlich kosten, die pflichtbeflissenen, die angeschlagen im Büro zuschlagen verursachen jährlich 2399 Euro.

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