Hohe Kosten – Rendite gering bei der Riester Rente

Hohe Kosten bei der Riester Rente fressen fast die ganzen Zulagen auf. Die Rendite bei der Riester Rente ist nicht zuletzt durch die hohen Kosten verschwindend gering.

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Das Magazin ÖKO-Test hat in der Ausgabe Juni 2011 die Riester Rente etwas genauer unter die Lupe genommen und kommt zu der Ansicht, dass die ganzen vom Staat finanzierten Zulagen durch die hohen Kosten der Versicherungsunternehmen fast gänzlich aufgefressen werden. Dadurch wird auch die Rendite bei der Riester Rente mehr als gering.

Kosten zu hoch

Die Untersuchung der Riester Rente wurde mit 144 Angeboten von 30 Versicherern gemacht, dabei wurden Angebote für die klassische und die fondsgebundene Riester Rente angefordert. Die Renditen von den meisten Angeboten sind teilweise unterirdisch schlecht und das kommt hauptsächlich durch die hohen Kosten der Versicherungsunternehmen. Die Kosten sind für den Kunden fast nicht ersichtlich und werden von den Anbietern sicherlich auch bewusst gut verschleiert. Keiner der Anbieter hat in seinem Angebot die Kosten in einer Summe ausgewiesen.


Kosten angeben und Garantiekapital

Das bis Rentenbeginn angesparte und garantierte Kapital wird in vielen Angeboten nicht ausgewiesen, so kann auch der Kunde diese Angebote fast nicht vergleichen. ÖKO-Test rät deshalb, nur Verträge über die Riester Rente abzuschließen, welche die gesamten Kosten ausweisen und auch das garantierte Kapital zum Rentenbeginn offen legen. Der Kunde sollte auch wissen dass die Anbieter von den staatlichen Zulagen bis zu 16,5 Prozent kassieren. Andere Anbieter haben monatliche Kosten von 4 oder5 Euro, was über die Vertragslaufzeit sich bis auf 5.000 Euro summieren kann.


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