Beitragsänderung Kündigungsrecht private Krankenversicherung

Da die privaten Krankenversicherungen ihre Beiträge gerne sehr oft nach oben ändern, gilt für privat Krankenversicherte gegenüber gesetzlich Krankenversicherten eine besondere Kündigungsfrist von vier Wochen nach einer solchen Beitragsänderung.

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Wenn eine privat Versicherte Person von einer Versicherung die Beitragsanpassungen erhält, so kann er, wenn ihm diese nicht zusagen, sein Kündigungsrecht als Folge einer Beitragsänderung in Anspruch nehmen. Das heißt er kann sich über einen Zeitraum von vier Wochen über einen Wechsel informieren und die Versicherung während dieser Zeit kündigen.

Überprüfung ob ein Wechsel lohnt

Die Kündigung der Versicherung sollte jedoch keinesfalls willkürlich unternommen werden. Denn wie bei dem Neuabschluss einer Versicherung müssen die Leistungen, die man in anderen Versicherungen bekommt, genauestens überprüft werden. Wenn man nun zum Beispiel eine andere Versicherung findet, welche billiger ist, jedoch nicht die entsprechend benötigten Leistungen bietet, so hat man im Endeffekt nichts gewonnen. Außerdem sollte man vor der Kündigung erst einmal Anträge bei anderen Gesellschaften stellen, ob diese einen überhaupt annehmen würden. Sollte dies nämlich nicht der Fall sein und man seine Versicherung trotzdem kündigen, hat man, bis man eine neue Versicherung gefunden hat, keinen Versicherungsschutz unter Umständen bekommt man nur noch den Basistarif, der viel zu teuer ist und in etwa die gleichen Leistungen hat wie die gesetzliche Krankenversicherung.

Auswahl einer neuen Versicherung

Vor der Auswahl einer neuen Versicherung sollte man auf jeden Fall ein Treffen mit einem Fachberater vereinbaren, da dieser in der Regel ein Computerprogramm hat, bei der man die meisten Krankenversicherungen gegenüberstellen kann. Hierbei bietet es sich vor allem noch an, auf die Bilanzkennzahlen einer Versicherung zu achten und den Fachberater auf die Kennzahlen anzusprechen.


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