Ausbildungsversicherung als Weihnachtsgeschenk

Ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk für Kinder zu finden, ist gar nicht so einfach. Viele Großeltern legen deshalb alle Jahre wieder eine Ausbildungsversicherung unter den Weihnachtsbaum.

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Viele Großeltern machen sich dieser Tage wieder den Kopf schwer auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk für die Enkel. Geld zu schenken, ist vielen zu belanglos, zu nichtssagend, zu unpersönlich. Alle Jahre wieder entscheiden sich deshalb Omas und Opas deutschlandweit für eine Ausbildungsversicherung. Aber, ist die Versicherungspolice unterm Weihnachtsbaum wirklich das richtige Geschenk?


Apfel, Nuss und Mandelkern sind out

Die Zeiten von „Apfel, Nuss und Mandelkern“ sind lange vorbei. Heute essen Kinder Äpfel oft nur noch im Pfannkuchen und Nüsse nur mit Schokoüberzug. Man kann sagen: Essbare Weihnachtsgeschenke sind mehr als out. Im Gegenteil: Auf den Wunschzetteln der lieben Kleinen tauchen heute hauptsächlich PC- und Konsolenspiele auf, Computer oder riskante Sportgeräte wie Skate- oder Snowboards. Da scheint die Ausbildungsversicherung doch eine sinnvolle Alternative zu sein. Mit ihr spart der Nachwuchs auf Kosten von Oma, Opa, Tante oder Onkel Geld an, das zu einem vereinbarten Zeitpunkt ausgezahlt wird. Das muss trotz des Namens Ausbildungsversicherung nicht zwangläufig der Beginn der Berufsausbildung sein, es kann z. B. auch die Hochzeit oder die Volljährigkeit sein.

Vertragsabschluss genau überdenken

Fachlich betrachtet, handelt es sich bei der Ausbildungsversicherung um eine Art der Kapitallebensversicherung. Der Vorteil der Ausbildungsversicherung ist, dass der Vertrag in der Regel beitragsfrei weiterläuft, wenn der Beitragszahler (also z. B. Oma oder Opa) vor Vertragsablauf verstirbt. Der begünstigte Nachwuchs ist so finanziell am vereinbarten Stichtag finanziell abgesichert. Dennoch raten Experten dazu, den Abschluss einer Ausbildungsversicherung – oft zugunsten einer anderen Anlageform – genau zu überdenken. Denn häufig ist die Rendite bei anderen auch konventionellen Anlageplänen und Ansparformen höher bzw. die Beiträge niedriger. Wer sich unsicher ist, sollte sich von einem Fachmann beraten lassen. Wichtig ist aber auch die Absprache mit den Erziehungsberechtigten. Dann wahrt man ganz nebenbei auch noch den Familienfrieden.

 
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