Abgeltungssteuer Altersvorsorge

Die Eigenverantwortung für die private Altersvorsorge wird durch die Einführung der Abgeltungssteuer sowie das Ende der 1 jährigen Spekulationsfrist mehr als deutlich beschnitten

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In Zusammenhang mit der Altersvorsorge ist die Einführung der Abgeltungssteuer nicht das Problem sondern eher das Ende der Spekulationsfrist. Ab 2009 ist jeder Wertzuwachs steuerpflichtig, werden Verluste gemacht können die zwar mit Gewinnen verrechnet werden, aber nicht mit anderen steuerpflichtigen Einkünften.

Abgeltungssteuer

Anleger, die für ihre Altersvorsorge ansparen werden durch die Einführung der Abgeltungssteuer und das Ende der Spekulationsfrist einen großen Verlust an Rendite erleiden müssen. Die SDK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger) hat dazu Simulationsrechnungen erstellt, die über einen 20 jährigen Zeitraum laufen. Wenn die Anlage 20 Jahre gleich bleibt und nicht verkauft wird, verliert der Anleger 30 Prozent gegenüber der vorhergehenden Regelung.

Hinzurechnung der Inflation

Wird die Inflation noch hinzugerechnet, bleiben dem Anleger oft weniger als 20 Prozent Wertzuwachs und dies nach 20 Jahren. Betrachtet man dagegen die ganzen Sprüche der Politik, dass man Eigenvorsorge bei der Altersversorgung machen muss, und dabei der Wertzuwachs besteuert wird und das Risiko aber allein beim Sparer verbleibt, ist es ein Widerspruch in sich.

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