Zweitmeinung zu zahnärztlicher Diagnose kostenlos

Zahnersatz ist meist sehr teuer. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, ist es immer sinnvoll eine Zweitmeinung einzuholen. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

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Der Besuch beim Zahnarzt ist für die meisten Menschen ein wahrer Horror. Gerade wenn die Zähne nicht in Ordnung sind. Viele Zahnärzte sind hier schnell bei der Hand mit Zahnersatz. Klar, da kommt ja auch gutes Geld in die Praxiskasse. Damit man als Patient auch sicher ist, dass der erstellte Behandlungsplan wirklich der richtige ist, sollte man sich nicht scheuen eine Zweitmeinung bei einem anderen Zahnarzt einzuholen. Die Kosten trägt die Krankenkasse.

Finanzielle und psychische Belastung

Die Frau war völlig verzweifelt. Der Besuch beim Zahnarzt war für die Patientin zum blanken Schrecken geworden. Zwei Zähne sollten gezogen werden, Ober- und Unterkiefer jeweils mit Teleskopbrücken versehen werden, die morgens und abends zum Putzen abgelegt werden müssen. Die Kosten für den Spaß: an die 7.000 Euro, den Anteil der Kasse schon eingerechnet. Tränenüberströmt verließ die 43jährige die Praxis. Ein psychisches und finanzielles Fiasko stand ihr bevor. Der Vater der Patientin leistete Hilfe zur Selbsthilfe. Er riet ihr, einen weiteren Zahnarzt aufzusuchen und eine zweite Meinung einzuholen. Mit etwas Überwindung ging sie diesen Schritt. Zum Glück. Denn hier war alles anders. Die Zähne bleiben jetzt wo sie sind, statt Teleskopbrücken gibt es Kronen und ein Implantat. Alles in allem für knapp die Hälfte der Kosten, die die erste Ärztin errechnet hatte.

Second opinion von Kassen empfohlen

Nicht nur der Vater der Patientin rät zur Zweitmeinung. Auch die Verbraucherzentralen und die Krankenkassen empfehlen, gerade wenn es um teuren Zahnersatz geht, eine „second opinion“ einzuholen. Die Kosten hierfür übernimmt in der Regel die Krankenkasse. Sollte der Zahnarzt dem gesetzlich Versicherten eine Rechnung stellen, ist es sinnvoll, sich mit dem eigenen Versicherer in Verbindung zu setzen, bevor man diese begleicht. Eine andere Möglichkeit ist es übrigens, den behandelnden Zahnarzt um eine zweite Zahnersatzvariante zu bitten. Das muss niemandem unangenehm sein, denn hier geht es um die Gesundheit und die bestmögliche Behandlungsform. Medizinisch und kostenmäßig.

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