Zusatzversicherungen – Sparen durch Bestimmung der Krankheit

Erste Klasse-Patient im Krankenhaus trotz gesetzlicher Versicherung? So manches Angebot lockt zur Zusatzversicherung für stationäre Behandlungen. Wer hier die Krankheiten genau benennt, bei denen die Versicherung einspringen soll, spart bares Geld.

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Ach ja! Einmal einen kleinen bescheidenen Luxus genießen. Vielleicht mal erster Klasse fliegen in den lang ersehnten Urlaub? Neue Möbel für’s Wohnzimmer? Eine neue Küche? Die Eigentumswohnung mit Pool? Soweit wollen wir doch gar nicht gehen. Uns würde es doch schon reichen, im Krankheitsfall optimal versorgt zu werden. Nicht vom Liebchen mit dem wir das Leben teilen, sondern kompetent im Krankenhaus unserer Wahl.

Mehr als nur Standard: Im schlimmsten Fall

Wer gesetzlich versichert ist, hat im Krankheitsfall nur den Standard zu erwarten. Keine Tischdeckchen auf dem Kliniktischchen, keine besonders aufmerksame Krankenschwester und vor allem keine Chefarztbetreuung. Das alles kann man ja ertragen, wenn man nur in der Notaufnahme das Knie röntgen lassen muss. Was aber, wenn man ernsthaft erkrankt? Dann ist man gut beraten, wenn man eine private Zusatzversicherung abgeschlossen hat. Hier variieren die Angebote der einzelnen Gesellschaften stark. Zwischen Leistungsangebot und Beitrag liegen hier oft ganze Klinikflure und richtig dickes Geld. Wer sich umfangreich informiert und mit dem Abschluss Zeit lässt, kann hier sparen und trotzdem den erwünschten Gesundheitsluxus genießen.

Leistungsverzicht bei Wehwehchen

Je enger die Leistungspflicht des Versicherers ist, desto günstiger sind die Beiträge. So gibt es z. B. Anbieter, die die sogenannte Krankenhausversicherung für akute Krankheiten anbietet. Sie springt dann ein, wenn schwerste Erkrankungen wie beispielsweise Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, chronisches Nierenversagen, MS auftreten oder notwendige Organtransplantationen anstehen. In anderen Fällen – außer den vereinbarten Krankheiten –, die einen stationären Aufenthalt in einer Klinik notwendig machen, muss man dann allerdings auf die Leistung des Versicherers verzichten.

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