Zusatzversicherung für Zahnspangen bei Kindern wichtig

Immer mehr Kinder brauchen eine Spange. Ein teures Vergnügen für Eltern, vor allem für die gesetzlichen Versicherten. Zum Glück gibt es hier Zusatzversicherungen.

Anzeige / Inserat

In den 80zigern waren sie schick, heute sind sie vor allem teuer. Die Rede ist von Zahnspangen für Kinder. Es gibt sie in den verschiedensten Variationen. Festsitzend, rausnehmbar, fast unsichtbar oder bunt, mit Blümchen oder Deutschlandfahne. Sie dienen dazu Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer auszugleichen. Neben der medizinischen Notwendigkeit ist die Spange häufig aber eine Maßnahme, um unschöne Gebissstellungen zu vermeiden und eine Zusatzversicherung kann da helfen.

Zahngesundheit geht ins Geld

Früher war es kein Thema. Die gesetzlichen Kassen haben ihren Beitrag geleistet und damit die Zahnspange für die Eltern erschwinglich gemacht. Das ist heute anders. Im Rahmen der diversen Gesundheitsreformen ist die Zuzahlung bei der kieferorthopädischen Maßnahme fast vollständig gestrichen worden. Je nach Schweregrad wird entweder gar nichts oder nur die Standardbehandlung bezahlt. Eingeteilt wird in fünf kieferorthopädische Indikationsgruppen. Stufe eins steht für geringe Fehlstellungen, Stufe zwei für leichte Fälle mit geringer medizinischer Notwendigkeit. In beiden Fällen zahlt die Kasse nicht. Erst ab Stufe drei bis fünf springt die gesetzliche Versicherung ein und übernimmt die Standardbehandlung. Wer seinen Nachwuchs besser versorgt haben will, muss die erheblichen Mehrkosten aus eigener Tasche zahlen.

Drum prüfe …

Wie Zahnersatz geht auch die Spange richtig ins Geld. Mit ein bis mehreren tausend Euro ist man dabei. Eine Zusatzversicherung ist daher absolut sinnvoll, zumal viele Kieferorthopäden die Standardbehandlung der Kassen gar nicht mehr durchführen. Beim Abschluss einer Zusatzversicherung, gibt es einiges zu beachten:

1.) Zahnzusatzversicherungen sollten möglichst früh abgeschlossen werden, da dann die Beiträge günstiger sind. Ist die Diagnose erstmal gestellt, sind die Chancen auf einen Vertrag nur noch gering.
2.) Nicht jede Zahnzusatzversicherung übernimmt die Behandlung durch Zahnspangen. Deshalb immer genau prüfen, was man abschließt.
3.) Die Versicherung sollte nicht nur bei den Indikationsgruppen drei bis fünf einspringen, sondern auch bei den Schweregraden eins und zwei zahlen.


Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...