Zusatzversicherung für Regenschäden nötig

Wer Regenschäden an Haus und Einrichtung wegen Starkregens bei der Wohngebäudeversicherung geltend machen will, braucht eine Zusatzversicherung.

Anzeige / Inserat

Steter Tropfen höhlt den Stein. Das geflügelte Wort stimmt nicht nur im übertragenden Sinn. Nein, man kann den Sinnspruch auch beim Wort nehmen. Denn durch starke Regenfälle können Hausfassaden, Dächer und auch Wohnungseinrichtungen Schaden nehmen. Wer jetzt denkt, macht ja nix, ich bin ja wohngebäudeversichert ist mitunter ganz schön auf dem Holzweg.

Finanzielle Schleuderfalle Um nicht ins finanzielle Schleudern zu kommen, weil andauernde und heftige Regenfälle einem fast das Dach über dem Kopf wegschwemmen, muss nicht nur wohngebäudeversichert sein. Denn die Grundform dieser Absicherung für Wohneigentümer haftet nicht für Regenschäden. Zumindest nicht, wenn man keine Zusatzversicherung abgeschlossen hat. Ohne den Zusatz „Elementarschadenschutz“ bekommt man vom Versicherer nämlich keinen müden Cent.

Keine regionale Begrenzung Viele Häuslebauer verzichten auf die Elementarschutzzusatzversicherung, weil sie ein paar Euro sparen wollen. Klar, sie springt ein bei Erdrutschen, Lawinen und ähnlichem.Wer hier nicht grade im Risikogebiet lebt, geht vielleicht lieber ein paar mal mehr lecker essen. Fachleute raten aber heute dazu, die Zusatzversicherung abzuschließen. Zumal unser Klima sich so verändert, dass starke Regenfälle im Gegensatz zu Vulkanausbrüchen eben nicht mehr regional begrenzt auftreten. Und dann: Selbst wenn einem der Himmel auf den Kopf fallen sollte, ohne die Zusatzversicherung des Elementarschadenschutzes, wird der Versicherer für Schäden an Haus und Heim nicht bezahlen. Empfehlenswert ist der Abschluss des Zusatzes deshalb alle mal. Für Häuslebauer und Eigentümer gilt also: Wer hier spart, spart am falschen Ende.

Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...