Zusatzbeitrag bei Krankenkassen bis zu 37,50 Euro
Der Zusatzbeitrag bei den gesetzlichen Krankenkassen kann bis zu 37,50 Euro betragen und da die ersten Kassen nun ein Prozent des Bruttoeinkommens verlangen, wird der Kassenwechsel doch wieder interessant. Von einer Kasse sind auch 12 Euro geplant.
Die Ankündigung, der mit zu den größten Krankenkassen zählenden DAK, von ihren
Mitgliedern einen Zusatzbeitrag zu verlangen, hat wohl nun auch andere Kassen dazu ermuntert auch einen Zusatzbeitrag zu verlangen.
Bis zu einem Prozent des Bruttogehalts
Allerdings hat die DAK und auch andere Krankenkassen angekündigt nur pauschal einen Zusatzbeitrag von 8 Euro zu verlangen während die BKK Heilberufe und die GBK Köln rückwirkend zum 1. Januar einen Zusatzbeitrag von einem Prozent des Bruttogehalts verlangen. Dieser Zusatzbeitrag wird bis zu einem Prozent des Bruttogehalts erhoben und kann im höchsten Fall 37,50 Euro betragen. Die GBK Köln war überhaupt die erste
Krankenkasse die im Jahr 2009 schon einen Zusatzbeitrag verlangt hat, im letzten Jahr war es nur 8 Euro pauschal aber dies scheint nicht auszureichen so wird nun 1 Prozent des Bruttoeinkommens verlangt.
Auch solche Modelle sind möglich
Interessant ist auch was die BKK Westfalen-Lippe beim Zusatzbeitrag macht, denn die verlangen von ihren Mitgliedern höchstens 12 Euro im Monat und alle die weniger verdienen als dann beispielsweise 1200 Euro monatlich müssen nur ein Prozent des Bruttoeinkommens bezahlen.
Krankenkasse wechseln wenn ein Prozent verlangt wird?
Durch diese unterschiedlichen Zusatzbeiträge kann es schon Sinn machen für einige gesetzliche Versicherte ihre Krankenkasse zu wechseln. Gesundheitsexperten nehmen zwar an dass bis 2011 so gut wie alle gesetzliche Krankenkassen einen Zusatzbeitrag verlangen werden, doch zwischen 8 Euro und eventuell über 30 Euro im Monat ist doch ein großer Unterschied.
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