Zeitwertkonten für betriebliche Altersversorgung

Eine Form der betrieblichen Altersversorgung sind Zeitwertkonten. Durch die steigenede Lebensarbeitszeit werden Zeitwertkonten immer attraktiver.

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Zeitwertkonten ist eine Form der betrieblichen Altersversorgung. Werden zum Beispiel Überstunden gemacht ist es möglich bei einigen Firmen, den zusätzlichen Lohn auf ein Konto einzuzahlen. Ebenso gilt dies für das Weihnachtsgeld, Erfolgsbeteiligungen und variable Vergütungen. Dieses Geld wird dann angelegt und soll im Laufe der Jahre eine Rendite erwirtschaften. Damit können Mitarbeiter, wenn einiges angespart wurde, früher aus dem Berufsleben ausscheiden ohne große finanzielle Verluste zu haben.

Große Firmen bieten Zeitwertkonten

Große Firmen wie beispielsweise die Firma Airbus bieten ihren Mitarbeitern solche Zeitwertkonten an. Nicht nur die Mitarbeiter können bei entsprechender Einzahlung früher in Rente gehen sondern auch für das Unternehmen selbst haben diese Zeitwertkonten Vorteile, da sie besser als zuvor auf Beschäftigungsschwankungen reagieren können. Allerdings haben nur ca. 3 Prozent der deutschen Firmen bisher solche Lebensarbeitszeitkonten eingerichtet, wobei die Tendenz steigend ist.

Eine Form der betrieblichen Altersversorgung

Das Ende der gesetzlichen Vorruhestandsregelungen und die steigende Lebensarbeitszeit sorgen dafür dass Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber auch mehr über Zeitwertkonten nachdenken. Diese Form der betrieblichen Altersversorgung hat das so genannte Flexi Gesetz aus dem Jahr 1998 ermöglicht. Für Arbeitnehmer sind die Zeitwertkonten auch wegen dem Steuervorteil attraktiv. Für das eingezahlte Geld zum Beispiel für Überstunden muss zunächst keine Steuer und Sozialabgaben bezahlt werden. Beides wird erst dann fällig wenn Geld vom Konto abgezogen wird.

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