Zahnzusatzversicherung schließt Versorgungslücke

Immer wieder werden die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen gekürzt. Vor allem im Bereich des Zahnersatzes ist die Versorgung durch die Gesetzlichen geprägt von hohen Kosten für den Patienten selbst. Übernommen werden nur noch geringste Zuzahlungen. Mit einer Zahnzusatzversicherung kann man die Versorgungslücke schließen.

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Pochende Schmerzen, die bis hin zum Ohr ziehen. Denken ist kaum mehr möglich. Man weiß nicht, wie man sich drehen und wenden soll. Das kennt fast jeder – Zahnschmerzen sind kaum auszuhalten, und sie treten meist mitten in der Nacht, an Feiertagen oder vor dem Wochenende auf. Was bleibt, ist der zahnärztliche Notdienst, der dann – schlimmstenfalls – den quälenden Bösewicht einfach zieht. Die Erleichterung ist erstmal groß. Zumindest solange, bis man sich am nächsten Morgen mit Lücke im Gebiss im Badezimmerspiegel anlächelt.

Ersatz um jeden Preis?

Also schnell auf zum Zahnarzt des Vertrauens, denn selbstverständlich muss ein Zahnersatz her und zwar schnell. Koste es was es wolle, man ist ja schließlich krankenversichert. Und außerdem hat man ja auch sein zahnärztliches Bonusheft gewissenhaft geführt. Das wurde schon 1989 eingeführt und gilt als Nachweis für die regelmäßig empfohlenen Kontrollbesuche beim Zahnarzt. Und ja, das Bonusheft ist bares Geld wert. Denn wer vor einer Behandlung z. B. mit Zahnersatz steht und die letzten fünf Jahre seine Kontrolltermine jährlich wahrgenommen hat, erhöht den Zuschuss um einen Bonus von 20 Prozent.


Kein Geld, wenn der Zahn schon fehlt

Der Zahnarzt untersucht und röntgt, bespricht und empfiehlt. Kommt man dann zusammen mit dem Mediziner auf einen Nenner, wird erstmal ein Kostenvoranschlag gemacht. Und der hat es meist in sich. So trifft den Patienten meist der Schlag, wenn er seinen Blick auf den Eigenanteil zum Zahnersatz richtet. Mehrere tausend Euro sind keine Seltenheit. Wer soll das bezahlen? Möglicherweise eine Zahnzusatzversicherung, die man heute zum Glück abschließen kann. Viele Leistungen, die hier übernommen werden, sind für die gesetzlichen Kassen ein No-Go, wie z. B. das Einsetzen von Implantaten. Wie aber findet man die richtige? Zuerst einmal sollte man den eigenen Bedarf klären. Das kann der Einsatz von Implantaten sein, aber auch lediglich die regelmäßige Zahnpropyhlaxe. Wichtig ist auch, vor Abschluss der Versicherung zu prüfen, wie lang die Vorlaufzeit der Versicherung ist. Denn meist muss man erst über einen bestimmten Zeitraum Mitglied sein, bevor sie Kosten übernimmt. Ist die Zuschusshöhe anfangs meist noch gering, steigt sie steigt bei fast allen Versicherungen aber mit den Jahren. Ganz wichtig für alle, die schon Lückenträger sind: Keine Zahnversicherung übernimmt die Kosten, für bereits bestehende Schäden oder bereits besprochene Behandlungsmethoden.

 
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