Yoga auf Rezept – Krankenversicherer zahlen Prävention

Yoga auf Rezept zur Prävention. So einfach ist es nicht. Aber: Die meisten Krankenversicherer übernehmen die verschiedensten Relax- und Prophylaxekurse für ihre Mitglieder oder beteiligen sich zumindest daran.

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Yoga auf Rezept, Power-Walking als Leistung des Krankenversicherers? So einfach ist es natürlich nicht. Aber: Die meisten Krankenversicherer übernehmen die verschiedensten Relax- und Prophylaxekurse für ihre Mitglieder oder beteiligen sich zumindest finanziell. Und sie tun gut daran: Denn Vorsorge ist immer besser als teure Behandlungen, wenn das Mitglied erkrankt ist.

Wer kann für Sport noch bezahlen?

Sie ist 23 Jahre alt und Friseurin. Ihr Traumjob – naja, zumindest meistens. Sieht man mal von den Arbeitszeiten und der Bezahlung ab. Knapp 1.000 Euro für 46 Wochenstunden – das ist eigentlich zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben. Nicht daran zu denken, von diesem spärlichen Lohn was für die Gesundheit zu tun. Yoga, Rückengymnastik? Das würde zwar Sinn machen – vor allem in diesem Fall, denn das Stehen geht schon auf den Körper – ist aber für die Junggesellin nicht zu bezahlen.

Vor- statt Nachsorge

Tja, und nun das. Anfang März geht der erste Yoga-Kurs los, direkt gefolgt von zehn Stunden Pilates. Wie das nun doch geht? Ganz einfach, die Friseurin hat mit ihrer Krankenkasse telefoniert und die Zusage bekommen, dass die Versicherung die Kosten für eine bestimmte Anzahl an Stunden übernimmt. Vor allem, zumal die Kasse eigene Kurse anbietet. Dies ist kein Einzelfall. Immer mehr Krankenversicherer – auch gesetzliche – haben erkannt, dass die Krankheits-Prävention sinnvoll und billiger ist, wenn man die Mitglieder gesund erhalten will, statt später teure Behandlungen von z. B. Bandscheibenvorfällen, Hauterkrankungen oder psychischen Krankheiten zahlen zu müssen.

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