Wohnriester – Steuer bei Beginn der Rente

Auch das sogenannte Wohnriester muss versteuert werden. Lesen Sie hier, wie genau die Steuer in der Regel bei Beginn der Rente im einzelnen berechnet wird.

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Tatsächlich ist es so, dass auch die Auszahlungen aus dem sogenannten Wohnriester mit Beginn der Rente versteuert werden müssen, wenn diese vor der Rente steuerfrei angespart wurden. Für Riester-Geldprodukte bedeutet das, dass die Rente, die aus der Riester-Versicherung, dem Fondsprodukt oder Banksparplan fließt, muss der der Sparer im Ruhestand versteuern. Doch keine Sorge, denn dies meist günstig, weil der Steuersatz im Ruhestand deutlich unter dem Steuersatz der aktiven Berufstätigkeit liegt.


Wohnriester-Besteuerung

Und wie funktioniert das jetzt mit der Wohnriester-Besteuerung? Diese Frage ist berechtigt, denn bei der Eigenheimrente fließt natürlich keine monatliche Rente, die besteuert werden könnte. Also werden die geförderten Tilgungsbeiträge, bestehend aus Zulage und Eigenleistung, und gegebenenfalls der Entnahmebetrag erst einmal auf einem fiktiven Wohnförderkonto zusammen erfasst. Dieses Wohnförderkonto wird bis zum Eintritt in den Ruhestand mit 2 Prozent pro Jahr verzinst.

Einmalzahlung oder Gesamtsumme

Auf die in dieser Form berechneten Summe zahlt der Förderberechtigte anschließend die Steuern. Hierbei besteht die Wahl zwischen einer Einmalzahlung der Gesamtsumme, wofür es einen Bonus von 30 Prozent Steuerrabatt gibt, oder alternativ einer monatlichen Zahlung der Steuerschuld über einen Zeitraum von 25 Jahren.


Wohneigentum erwerben

Wohneigentümer profitieren von der Mietersparnis, da sie ja bereits in den eigenen vier Wänden leben. Dies ist mit Sicherheit für alle interessant, die Wohneigentum erwerben wollen oder bereits einen bestehenden Riester-Vertrag haben und diesen zur Finanzierung nutzen möchten.


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