Wohngeld Erhöhung für Bedürftige gestoppt
Die geplante Wohngeld Erhöhung für etwa 800.000 Bedürftige ist vom Bundesrat erstmal gestoppt werden, mit der Begründung dass es zu teuer ist.
Die zum 1. Januar 2009 geplante Wohngeld Erhöhung ist vom Bundesrat gestoppt worden.
Dies werden wohl etwa 800.000 Geringverdiener und Rentner nicht freudig aufnehmen aber die durchschnittliche Erhöhung um 60 Prozent auf 142,– Euro ist anscheinend zu teuer und gehen den Entscheidungsträgern zu weit.
Insgesamt wären die Kosten bei einer Wohngeld Erhöhung etwa 500 Millionen Euro gewesen, was je zur Hälfte vom Bund und Ländern getragen werden sollte.
Diese Wohngeld Erhöhung wäre an sich dringend notwendig gewesen, denn alleine die Warmwasser und Heizkosten sind in den letzten 7 Jahren um etwa 50 Prozent nach oben gegangen und deshalb war geplant die Heizkosten bei der Wohngeld Erhöhung die Nebenkosten pauschal mit 50 Cent pro Quadratmeter mit einzubeziehen.
Die Berechnung und der Anspruch auf Wohngeld ist abhängig von der Anzahl der Familienmitglieder und des Einkommens sowie der Höhe der Miete.
Hauptsächlich die Länder sperren sich gegen die geplante Wohngeld Erhöhung aber nicht grundsätzlich sondern sie lehnen die pauschale Einbeziehung der Heizkosten mit 50 Cent pro Quadratmeter ab und wollen die bisherige gesonderte Berechnung beibehalten.
Der Bundesrat will den Vermittlungsausschuss anrufen um das Gesetz zu überarbeiten.
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Hallo, ich finde es eine Riesenschweinerei wie man mit dem bedürftigen Volk von Deutschland umgeht. Es sind viele ohne Eigenverschulden in den Genuss von Hartz 4 gekommen und man muss dieses Geld einteilen, dies ist schon Kunst. Von einer Kindergeld Erhöhung haben Geringverdiener nichts, da der Staat dieses als Einkommen total verrechnet.
Ferner muss ich bemerken, dass eine solche Reformoffensive immer mehr zu einem menschenunwürdigen Machtinstrument stigmatisiert wird.
Die Väter unseres demokratischen Systems ( Adenauer, Heuss, Erhard), hätten eine solche ungerechte Verarmung des Volkes nicht akzeptiert.