Wirtschaftlichkeitsgebot

Definition:  Wirtschaftlichkeitsgebot: Die Krankenkassen müssen und dürfen Notwendigkeiten erfüllen, aber auch nicht mehr.

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Viele gesetzlich Versicherte halten sich für Patienten zweiter Klasse. Die vielen Gesundheitsreformen unterstützen diesen Eindruck noch. Grund hierfür ist neben der erforderten Qualität von Behandlungen vor allem das Wirtschaftlichkeitsgebot der gesetzlichen Kassen. Er beschreibt, dass die Leistungen der Kassen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein müssen. Das Notwendige darf nicht überschritten werden.

Ausreichend
ist eine medizinische Maßnahme dann, wenn sie individuell der Erkrankung und dem Patienten angepasst ist. Außerdem muss die Behandlung dem aktuellen medizinischen Stand entsprechen.

Zweckmäßig

ist eine medizinische Maßnahme dann, wenn sie dem Behandlungsziel entspricht und diesem zuarbeitet.


Notwendig

ist eine medizinische Maßnahme dann, wenn sie – Achtung jetzt: – erforderlich, ausreichend und zweckmäßig ist.


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