Wildunfall Autofahrer weicht einem Reh aus

Bei einem Ausweichmanöver eines Autofahrers um einen Wildunfall zu vermeiden, musste die Versicherung bezahlen

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Der Mann war in seinem Auto unterwegs, als plötzlich ein Reh vor ihm auf der Straße auftauchte. In einem Reflex riss der Autofahrer das Lenkrad herum, womit er den Zusammenstoß mit dem Reh zwar verhindert hat aber dafür im Straßengraben landete.

Versicherung weigerte sich den Schaden zu bezahlen

Die Versicherung weigerte sich den Schaden in Höhe von 8.600 Euro zu bezahlen. Die Begründung der Versicherung war dass der Verursacher nicht bewusst und somit ohne den für den Versicherungsfall notwendigen Rettungswillen gehandelt hat. Für einen Schaden durch Reflexhandlung wollte die Versicherung nicht bezahlen.

OLG Köln

Das Oberlandesgericht Köln (AZ: 5 S 562/05) befand die Anforderung der Versicherung als zu streng. Es habe objektiv eine Rettungshandlung vorgelegen und dass allein sei maßgeblich. Die Versicherung musste schließlich den Schaden bezahlen.

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