Wie die richtige Risikolebensversicherung finden

Wer als Familienoberhaupt und Ernährer seine Familie über den Tod hinaus absichern will, kann das über eine Risikolebensversicherung machen. Aber wie finden Sie die richtige? Wir sagen es Ihnen.

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Ein Baum, ein Haus, ein Sohn – so sollte doch das Leben eines verantwortungsbewussten Familienvaters mehr oder weniger aussehen. Das war gestern nicht anders, als es heute ist und morgen sein sollte. Schwer zu erreichen in unseren wirtschaftlich schweren Zeiten. Als Alleinverdiener kämpft man meist hart an der Arbeitsfront, während sich die Frau im Haus mit Kindern, Hund und 400-Euro-Job durch den Tag schuftet.

Hart ohne Hauptverdiener

Aber alles ist gut. Man hat sein Auskommen, die Kinder sind glücklich, der Hund wohlgenährt. Die Raten für das Einfamilienhaus sind zwar ein harter Brocken, reißen aber kein allzugroßes Loch in den wohkalkulierten Haushaltsgeldbeutel. Zumindest solange nicht, wie alle gesund bleiben. Aber wie das Schicksal so spielt: Schlimmer geht immer. Und der schlimmste Fall in so einer Familiensituation ist, dass der Hauptverdiener verunglückt. Dann stehen die trauernden Hinterbliebenen meist auch noch vor einem finanziellen Disaster. Um die nächsten Verwandten davor zu schützen, ist der Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung die richtige Empfehlung. Sie ist die günstigste Variante, da sie ausschließlich den Todesfall absichert. Aber auch hier sollte man nicht gleich bei der ersten Wahl zugreifen.

Pünktlich zahlen, ehrlich sein!

Wichtig ist, dass man genau kalkuliert, was das Konto an monatlichen Belastungen noch verkraftet. Denn nur, wer regelmäßig und zuverlässig Beiträge überweist, kann die Versicherungsleistung im Ernstfall in Anspruch nehmen. Dann gilt es sich Gedanken zu machen, welche Höhe die Versicherungssumme haben soll. In der Regel empfehlen Experten hier, das Drei- bis Fünffache des Jahresbruttoverdienstes zu veranschlagen. Finanzielle Belastungen, wie z. B. die Finanzierung des Hauses sollten mit eingerechnet werden. Wichtig ist auch die Vertragsdauer. Hier orientiert man sich am Alter der Kinder. Das jüngste sollte mindestens das 20. Lebensjahr erreicht haben, wenn die Laufzeit der Versicherung endet. Auch hier gilt aber, die Laufzeit von bestehenden Verbindlichkeiten mit zu beachten und miteinzurechnen. Hat man sich für eine Versicherung entschieden, muss man die Gesundheitsfragen und Risikoprüfung durch das Unternehmen unbedingt wahrheitsgemäß beantworten. Tut man das nicht, gibt es für die Hinterbliebenen im Zweifelsfall keinen Cent.

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