Wer zahlt bei kostenlosen Reparaturangeboten?

Schon ein kleiner Schlag durch einen aufgewirbelten Stein kann bei der Windschutzscheibe eines Autos große Wirkung haben. In jedem Fall sollte der Fahrzeughalter vor der Reparatur des Steinschlags abklären, wer die Kosten übernimmt.

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Wer kennt sie nicht, die Situation auf der Autobahnfahrt: Vom Vordermann wird ein kleines Steinchen aufgewirbelt und zack – es hinterlässt seine Spuren in Form eines winzigen Steinschlags auf der Windschutzscheibe. Nur gut, dass man sich in diesem Moment an den Parkplatz des Supermarkts um die Ecke erinnert. Dort wurde die Reparatur eines Steinschlags doch kostenlos angeboten. Also nix wie hin und den Schaden in Ordnung gebracht. Doch wer übernimmt die Kosten im Zweifelsfall?

Kleiner Schlag – große Wirkung

Schon ein kleiner Steinschlag auf der Windschutzscheibe eines Fahrzeugs kann zum Sicherheitsrisiko werden, da die Stabilität der Scheibe maßgeblich beeinflusst werden kann. Experten raten deshalb zur Reparatur, selbst bei minimalen Schäden. Anbieter einer kostenlosen Reparatur der Windschutzscheibe, gehen davon aus, dass eine vorhandene Teilkasko den Schaden auch übernimmt. Das ist nicht falsch – trotzdem sollte vor der Reparatur klar sein, ob eine Werkstattbindung zur Ausführung der Arbeit besteht oder die Versicherung überhaupt den vollen Kostenrahmen übernimmt.

Kostenlos ist kostenlos

Wer eine Reparatur kostenlos anbietet, muss sie auch kostenlos durchführen. Dieser Grundsatz besitzt Gültigkeit – egal ob die Versicherung des Fahrzeughalters die erbrachte Leistung in vollem Rahmen übernimmt. Wenn es dumm läuft, muss die Werkstatt sogar die Kosten komplett übernehmen. Deshalb ist es in jedem Fall für den Fahrzeughalter von Vorteil, wenn er Rücksprache mit seinem Versicherer hält, bevor er die Reparatur beauftragt. So weiß er im Vorfeld, was von seiner Versicherung übernommen wird und entgeht unangenhmen Streitereien.

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