Weniger Schülerunfälle im vergangenen Jahr

Wenn Kinder verunglücken, macht uns das meist besonders betroffen. Jetzt gibt es eine gute Nachricht: Im vergangenen Jahr sind deutlich weniger Schülerunfälle geschehen, als in den vorangegangenen.

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Draußen liegt Schnee und Eis. Die Schnee-Petra hat uns voll im Griff. Für viele Eltern beginnt jetzt auch eine Zeit der besonderen Sorge. Denn der Unterricht für unsere lieben Kleinen geht an den Schulen unvermittelt weiter. Unterrichtsbeginn ist vielerorts schon vor acht Uhr, wenn es noch dunkel ist. Kein Wunder sitzen die Mütter dann zu Hause und bangen, ob ihr Kind den Schulweg auch unbeschadet übersteht.

Vielfältige Gefahren Zurecht, möchte man meinen. Denn die Gefahren sind vielfältig. Da kann ein Auto nicht mehr bremsen und verursacht so einen mehr oder weniger schlimmen Unfall. Vielleicht stolpert der Schüler auch nur und bricht sich trotzdem ein Bein. Auch ein Schneeball am Hinterkopf kann schnell mal zu leichteren – und manchmal auch schwereren – Verletzungen führen. Viele der Unfälle sind – weil z. B. Wegeunfälle – bei der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung e. V. meldepflichtig. Aus all den Meldungen wird dann am Ende des Jahres eine so genannte Detailanalyse erstellt. Und die lässt rückblickend aufatmen. Denn die Zahl der Schülerunfälle, die eine ärztliche Behandlung nach sich zogen, hat deutlich abgenommen. Um 5,9 Prozent weniger Unfälle wurden registriert. Mit einer Unfallzahl von ca. 80 auf 1.000 Schüler ist das der beste Wert seit zehn Jahren.

Besserer Schutz notwendig Trotzdem sollte sich natürlich jeder überlegen, wie er sein Kind noch besser schützen kann. Die Verkehrssicherheit steht dabei für die Kleinsten an erster Stelle. Denn wer an der Straße aufpasst, bleibt stehen, wenn ein Auto kommt. Denn immernoch verunglückten 1,25 Millionen des deutschen Nachwuchses am Ausbildungsort, also in Kindergarten, Schule oder Uni. Die Schulwegeunfälle kamen noch auf knapp 116.000. Eine Zahl, die es sicher noch zu senken gilt. Außerdem heißt es natürlich auf finanziell vorzusorgen. Hier bietet sich eine zusätzliche private Unfallversicherung an. Die springt auch dann ein, wenn ein Unfall Folgekosten oder gar eine dauerhafte Behinderung nachsichzieht.

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