Welche Zusatzversicherung ist zu empfehlen

Zusatzversicherungen sind im Trend. Gerade im Gesundheitsbereich ist es als Folge von Einsparungen im Gesundheitswesen fast schon Pflicht, die gesetzliche Krankenversicherung durch den Abschluss von Zusatzversicherungen aufzumotzen. Aber nicht jede davon kann man empfehlen.

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Erst kürzlich ging es durch die Presse. Mariah Carey hat sich ihre Beine versichern lassen. Man fragt sich hier: “Warum?”. Eindeutig ist es doch ihre Stimme, die sie reich und berühmt gemacht hat. Wie bei Mariah Carey geht es manchen Versicherungsexperten auch, wenn sie die Abschlüsse von einigen Versicherungsnehmern betrachten. Da wird abgesichert zusatzversichert, privatversichert und und und. Viele der Verträge sichern leider aber nur einen ab: Und das ist den Versicherungsvertreter.

Risiken abwägen

Grundsätzlich muss man natürlich sagen, ist der Verkauf sowie der Abschluss von privaten Zusatzversicherungen nicht negativ zu bewerten. Gerade in Zeiten wie diesen, wo das Gesundheitssystem krankt und krächzt, ist es natürlich sinnvoll vorzubauen, statt hinterher im Krankheitsfalle zu allem Übel noch tief in die Tasche greifen zu müssen. Allerdings neigt der Deutsche im Allgemeinen schon seit jeher dazu, sich eher überzuversichern statt vielleicht auch mal ein – verschwindend geringes – Risiko einzugehen.

Genau überlegen

Aber tatsächlich ist es ja so, dass es kaum mehr etwas gibt, was man nicht über eine Zusatzversicherung absichern kann. Von Auslandsreisen bis Zahnersatz; von alternativen Heilverfahren bis hin zur Sehhilfe, fast alles ist möglich. Leider sind manche der Verträge viel zu teuer. Denn der Versicherungsvertreter möchte was verdienen. Gerne verkauft er teuer geschnürte Gesamtpakete, die vom Zahnersatz bis hin zum Homöopathen gleich alles mit einschließen. Das mag für den einen richtig sein, für den anderen aber nicht, denn der glaubt vielleicht nicht an Globuli und Co. Deshalb heißt es vor Abschluss eines Zusatzversicherungsvertrags genau zu überlegen:

Welche Versicherung brauche ich?
Brauche ich ein Versicherungspaket?
Wie viel will ich monatlich ausgeben?

Besonders wichtig übrigens: Vergleichen Sie grundsätzlich verschiedene Anbieter im Hinblick auf Leistungsumfang und Kosten. Und scheuen Sie sich nicht, den Versicherungsmakler zu wechseln. Auch hier muss man oft viele Frösche küssen.

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