Welche Versicherungen brauchen Arbeitnehmer?

Manche Risiken sind für Arbeitnehmer bereits gesetzlich voll oder zum Teil abgesichert. Welche Versicherung Sinn macht, lesen Sie hier.

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Grundsätzlich gilt für Arbeitnehmer, dass sie sich vor allen Dingen gegen Gefahren versichern sollten, die die Existenz bedrohen können.

BU-Versicherung sehr wichtig

Wichtig für Arbeitnehmer ist zum Beispiel eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, denn bereits Anfang 2001 wurde die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente abgeschafft. Vom Staat gibt es jetzt nur noch eine Erwerbsminderungsrente. Will man also auf einen so großen Teil seines Einkommens nicht verzichten, muss man das Risiko der Berufsunfähigkeit privat absichern. Hierbei muss man auf die Versicherungsbedingungen achten und nicht gleich zum günstigsten Tarif greifen, denn die unterschiedlichen Bedingungen der einzelnen Gesellschaften können gravierende Auswirkungen haben.

Privathaftpflicht ist notwendig
Unverzichtbar ist die private Haftpflichtversicherung, denn wenn man einem anderen Schaden zufügt, so haftet man für diesen in unbegrenzter Höhe. Häufig sind es nur kleine Dinge, wie ein Fleck auf dem Teppich, aber kommt es zu einem Personenschaden, so kann schnell eine Haftung in Millionenhöhe für den Schadensverursacher anstehen. Abgesehen davon ist eine Haftpflichtversicherung nicht sehr teuer.

Krankenversicherung
Eine Krankenversicherung ist für Arbeitnehmer in Deutschland Pflicht, die Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse. Diese übernimmt die Kosten für Medikamente, Arztrechnungen, Krankenhausaufenthalte usw. Da das gesetzliche Krankenversicherungssystem jedoch immer weiteren Kürzungen ausgesetzt ist, empfiehlt sich für den einen oder anderen Bereich eine private Krankenzusatzversicherung.

Krankengeld absichern
Wenn man Arbeitnehmer ist, so bekommt man im Falle der Arbeitsunfähigkeit mindestens für sechs Wochen lang das Gehalt weiter durch seinen Arbeitgeber gezahlt, danach erhalten gesetzlich Versicherte nur noch das Krankengeld von der Krankenkasse, was 70% des Bruttogehaltes, aber maximal 90% des Nettolohnes entspricht. Die Differenz kann man durch eine private Tagegeldversicherung ausgleichen.

Rente ist nur noch eine Grundversorgung

In die gesetzliche Rentenversicherung müssen Arbeitnehmer einen Teil ihres Verdienstes einzahlen und hieraus berechnet sich dann später die Rente. Allerdings ist die gesetzliche Rente als Altersvorsorge allein nicht mehr ausreichend, daher ist einer zusätzlichen privaten Altersversorgung zuzuraten. Hier gibt es viele verschiedene Formen, wie zum Beispiel die Riester-Rente, und man sollte sich für die persönlich geeignete Variante gut beraten lassen. Eine Risiko-Lebensversicherung sollte man nur dann abschließen, wenn andere Menschen wirtschaftlich von einem abhängig sind.

Verkehrsrechtsschutz im Straßenverkehr
Bei dem Abschluss einer privaten Rechtsschutz-Versicherung sollte man nur die finanziell existenzbedrohenden Risiken absichern, ist also nicht zwingend notwendig. Eine Verkehrs-Rechtsschutz-Versicherung hingegen ist wichtiger, da oft das Fahrzeug oder auch der Führerschein für den Beruf notwendig ist und somit finanziell wichtig.

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