Welche Krankenkasse verlangt mehr Geld – was kann man tun
Neben der DAK dürften noch die Deutsche BKK, die BKK Westfalen-Lippe, die Novitas BKK und die ktp BKK einen Zusatzbeitrag verlangen. Auch die KKH Allianz und wohl bald auch die AOK Schleswig Holstein dürften dem Beispiel folgen.
Es ist soweit als erste große Krankenkasse marschiert die DAK voran und verlangt von ihren Mitgliedern für die gesetzliche Krankenversicherung mehr Geld. Mit der drittgrößten Krankenkasse DAK verlangt die erste große Krankenkasse den Zusatzbeitrag von 8 Euro schon ab Februar 2010.
Bis 2011 werden wohl die meisten gesetzlich Versicherten mehr bezahlen
Aber die DAK ist beileibe nicht alleine, es wird damit gerechnet dass bis zum Jahr 2011 so gut wie alle der 51 Millionen Versicherten mehr Geld für ihre Krankenversicherung bezahlen müssen. Außer der DAK soll zumindest die Deutsche BKK, die BKK Westfalen-Lippe, die Novitas BKK und die ktp BKK einen Zusatzbeitrag verlangen. Die KKH Allianz und wohl bald auch die AOK Schleswig Holstein werden dem Beispiel der DAK folgen und ebenso einen Zusatzbeitrag verlangen.
Ein Wechsel nur wegen dem Zusatzbeitrag macht wenig Sinn
Ein Wechsel der Krankenkassen allein wegen dem Zusatzbeitrag dürfte sich wohl nicht lohnen, denn wer nicht bald wie die DAK einen Zusatzbeitrag verlangt muss dann vielleicht später gleich mehr von ihren Mitgliedern verlangen. In diesem Jahr gibt es von der Bundesregierung noch einen Finanzspritze von 3,9 Milliarden Euro, dieser betrag wird den Krankenkassen dann zusätzlich noch fehlen ab 2011.
Maximal 37,50 Euro im Monat
Die DAK wird von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag von monatlich 8 Euro verlangen, der maximale Beitrag der erhöht werden kann liegt bei 37,50 Euro im Monat. Allerdings müssen dazu die Einkommen aller Mitglieder der Krankenkasse erhoben werden, davor schrecken noch viele Kassen zurück, denn der Zusatzbeitrag bis 8 Euro kann auch ohne Erhebung des Einkommens verlangt werden. Leider werden die 8 Euro nicht die Gutverdienenden belasten sondern die Geringverdiener und die Rentner, die eh kaum mit ihrer Rente auskommen.
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