Wechsel vor der Gesundheitsreform in die private Krankenversicherung 2007

Durch die Gesundheitsreform scheint es schwieriger zu werden von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung zu wechseln.

Viele die über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen und noch in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, fragen sich ob sie vor der Gesundheitsreform noch in die private Krankenversicherung wechseln sollen.

Der Wechsel in die private Krankenversicherung wird durch die geplante Gesundheitsreform wesentlich erschwert. Es ist geplant dass Arbeitnehmer , die in die private Krankenversicherung wechseln wollen , nicht mehr nur ein Jahr über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen müssen , sondern 3 Jahre dann.

Aktuell liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 3900,– Euro pro Monat.

Wer noch nach der alten Regel in die private Krankenversicherung wechseln will, sollte sich beeilen. Es ist zu lesen dass nur bis zum 20.09.2006 die alten Regeln gelten.

Allerdings sollte der Wechsel in die private Krankenversicherung gut überdacht werden.
Ein junger Mensch, der heute sicherlich viel Geld bei gleichzeitig besseren Leistungen sparen wird, kann in ein paar Jahren schon sehr viel mehr bezahlen.
Gerade in Bezug zur Planung einer Familie ist momentan die gesetzliche Krankenversicherung sicherlich preislich günstiger als die private Krankenversicherung, durch die kostenlose Mitversicherung von Ehefrau und Kindern.
Wie lange die kostenlose Mitversicherung weiter bestehen wird, steht in den Sternen. Über eine teilweise Abschaffung wurde auch schon diskutiert.
Die Einschnitte bei der ärztlichen Versorgung werden in der gesetzlichen Krankenkasse sicher nicht weniger und vielleicht ist man in ein paar Jahren froh darüber Mitglied in einer privaten Krankenversicherung zu sein.
Was die Gesundheitsreform, über die schon mehr als heftig gestritten wird, schlussendlich bringt darf gespannt erwartet werden.