Wechsel in die PKV schwieriger

Neues Jahr, neues Versicherungsglück? Naja, wer in die private Krankenversicherung wechseln will, sollte das noch 2011 versuchen. Denn danach wird es wieder schwieriger.

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Was war das für eine Freude am Ende des Jahres 2010. Hieß es doch: Wer in die private Krankenversicherung wechseln möchte, kann das ohne die sonst übliche einjährige Wartezeit und noch dazu mit niedrigerer PKV-Versicherungspflichtgrenze. Die war zu diesem Zeitpunkt das erste Mal gesenkt worden. Das war doch toll. Plötzlich wurde man ganz problemlos zum 1. Klasse-Patient.

Versicherungspflichtgrenze steigt

Für alle die wechseln wollen, wird es jetzt wieder schwieriger. Denn die Politik hat beschlossen, dass die PKV-Versicherungspflichtgrenze wieder steigen soll. Woran liegt es, dass wir jetzt doch wieder auf eine Beitrittsmöglichkeit warten müssen? Warum wird die Versicherungspflichtgrenze für angestellte Berufstätige im Jahr 2012 von 49.500 Euro Jahreseinkommen auf immerhin 50.850 Euro angehoben? Weil wir alle so viel besser als sonst verdient haben im Jahr 2011. Im Ministerialdeutsch heißt das: Die Versicherungspflichtgrenze steigt, da die Lohnentwicklung 2011 positive Zuwächse zu verbuchen hat. Da haben Sie nichts von gemerkt? Da sind Sie nicht der Einzige.


Freiberufler nicht betroffen

Die Versicherungspflichtgrenze ist aber nach wie vor nur ausschlaggebend für Angestellte. Freiberufler, Selbstständige und Beamte sind davon nicht betroffen. Sie können sich unabhängig vom Einkommen von der Krankenversicherungspflicht befreien lassen und dann ganz unkompliziert in die private Versicherung eintreten. Allerdings heißt es hier aufmerksam zu sein. Denn gerade derzeit locken wieder viele Versicherer mit besonders günstigen Angeboten, die dann aber letztlich mit den Jahren zu teuren Versicherungsfallen werden.


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