Wechsel in die PKV vereinfacht

Der Wechsel von der GKV in die PKV wird wohl bald vereinfacht.

Immer häufiger werden die Meldungen dass bald der Wechsel in die PKV vereinfacht wird. Wenn alles dabei bleibt wird es ab dem 1. Januar des nächsten Jahres Änderungen bei der Wechselfrist von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung geben.

Gutverdienende Arbeitnehmer können schneller wechseln Gutverdienende Arbeitnehmer werden dann nicht mehr 3 Jahre hintereinander über der Versicherungspflichtgrenze verdienen müssen, um in die PKV wechseln zu dürfen. Dann müssen Arbeitnehmer nur noch 1 Jahr über der Versicherungspflichtgrenze verdienen um dann in die PKV wechseln zu können. Dieser Schritt wird den PKV Unternehmen guttun und sie versprechen sich davon auch viele Neuzugänge. Dagegen befürchten die gesetzlichen Krankenkassen dass vermehrt die gutverdienenden Arbeitnehmern die GKV verlassen werden und die Befürchtung ist nicht verkehrt. Denn gerade für junge besserverdienende ist die PKV verlockend. Zum einen bezahlen junge Arbeitnehmer weniger in der PKV als in der GKV und zudem werden Privatversicherte auch bevorzugt, wie die Diskussion um die schnelleren Facharzttermine gezeigt hat.

Auch die GKV hat Vorteile Der Schritt in die private Krankenversicherung sollte dennoch gut überlegt sein, denn auch die GKV hat Vorteile, gerade wenn man an die kostenlose Mitversicherung von Ehefrau und Kinder denkt. Es sollte nichts überstürzt werden, denn es ist auch möglich dass die PKV den Antrag ablehnt, deshalb und auch aus einigen anderen Gründen sollte dieses Thema mit einem Fachberater besprochen werden. Der Fachberater hat die entsprechende Software um mehrere Tarife gegenüberzustellen und vor allen Dingen kennt er auch die Gesellschaften besser. Eine private Krankenversicherung bei einem finanziell gesunden Unternehmen birgt weniger das Risiko hoher Beitragserhöhungen als bei anderen Unternehmen.