Wechsel in die PKV – Bürgerversicherung hat nur Nachteile

Ein Wechsel in die PKV ist für Selbstständige, Freiberufler und für Beamte grundsätzlich möglich und auch zu empfehlen obwohl man von der Bürgerversicherung liest, welche die Opposition gerne einführen möchte obwohl diese nur Nachteile hat.

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Ein Wechsel in die PKV würde die Opposition am liebsten verhindern und wenn möglich sollte so schnell wie möglich die Bürgerversicherung eingeführt werden. Die Bürgerversicherung beinhaltet die Idee, dass alle Einkommensarten, also auch Selbstständige, Freiberufler und Beamte, in ein System für die Krankenversicherung einbezahlen. Diese Idee ist nicht erst heute geboren worden, sondern die Sozialdemokraten haben das schon vor 7 Jahren gefordert.

PKV Verband sieht nur Nachteile

Der PKV Verband sieht in der oben beschrieben Bürgerversicherung nur Nachteile und hat als Fazit zu der Forderung der Opposition festgestellt, dass nur der Name an der Idee gut ist, die Durchführung wäre gleich aus mehreren Gründen verfassungswidrig. Beim Verband sieht man in der Bürgerversicherung nur eine staatliche Bevormundung, eine schlechtere Versorgung der Krankenversicherten und insgesamt eine höhere Belastung für die Krankenversicherten.

Bürgerversicherung nicht nachhaltig

Die Bürgerversicherung ist laut dem PKV Verband nicht generationengerecht und überhaupt nicht nachhaltig. Analysen von Fachexperten zeigen schon heute für die gesetzliche Krankenversicherung hohe Beiträge ab dem Jahr 2020. Man erwarte bis zum Jahr 2050 sogar Beiträge zwischen 25,3 bis zu 29,8 Prozent vom Bruttoeinkommen. Dann müssen junge Menschen in Deutschland für die Krankheitskosten der alten Menschen bezahlen, dabei ist schon heute die Grenze der Belastbarkeit erreicht.

Beitragsbemessungsgrenze bald 66.000 Euro?

Geht es nach dem DGB, den Grünen oder der Linke steigt die Beitragsbemessungsgrenze von aktuell 44.550 auf 66.000 Euro. Das bedeutet für gutverdienende Arbeitnehmer ein Beitrag für die Krankenversicherung von bis zu über 800 Euro im Monat. Zudem wollen die Sozialdemokraten noch die Bemessungsgrenze für den Arbeitgeber Anteil abschaffen. Der PKV Verband sieht in diesem Vorhaben einen großen Fehler, denn bei jeder Gehaltserhöhung würden zusätzliche Kosten für den Arbeitgeber entstehen und das wiederum würde schlussendlich auf Dauer Arbeitsplätze kosten.


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