Wechsel der Autohaftpflicht unter dem Jahr geht ins Geld

In der Regel ist ein Wechsel der Autohaftpflichtversicherung zum 30. November eines jeden Jahres möglich. Wer seine Versicherung unterjährig abschließt, kann sie auch nur unter dem Jahr wechseln. Und das geht richtig ins Geld.

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Darauf fiebern alle Autofahrer jedes Jahr hin. Auf die Möglichkeit zum Wechsel der Autohaftpflichtversicherung. Diese Versicherung ist in unserem Land – Nomen est Omen – eine Pflichtversicherung. Sie dient ausschließlich dem Opferschutz. Das heißt, dass Schäden, die einem Anderen im Rahmen eines Autounfalls entstehen, von der Versicherung übernommen werden. Das sind sowohl Sach- als auch Personenschäden.

Nomen est Omen

Diese Versicherungspflicht macht Sinn, denn bei einem auch noch so kleinen Auffahrvorfall kann es zu hohen Kosten kommen. Sei es durch eine Arbeitsunfähigkeit des Unfallbeteiligten oder die Beschädigung eines richtig teuren Wagens. Natürlich kostet so eine Versicherung Geld. Denn die Gesellschaften müssen wirtschaftlich arbeiten. So ergibt es sich, dass die verschiedensten Faktoren, die Höhe der Beiträge beeinflussen. Das sind z. B. die Fahrzeugklasse, die KW-Zahl sowie die Anzahl der Unfälle, an denen der Fahrzeughalter in den vergangenen Jahren beteiligt war. Je nach Fahrsicherheit wird der Halter in die entsprechende Schadensfreiheitsklasse eingeordnet. Je länger man unfallfrei fährt, desto niedriger ist der Beitrag.

Der Wettbewerb macht‘s günstiger

Aber sparen ist in, und vergleichen lohnt allemal. Regelmäßig zum 31. November eines jeden Jahres liefern sich die Versicherungsgesellschaften einen Wettstreit im Anbieten der günstigsten Versicherungen. Mit Rabatten aller Arten kann man hier richtig Geld sparen. Das gilt allerdings nicht für alle Fahrzeughalter. Denn bei manchen Versicherungsnehmern endet der Vertrag nicht zu diesem Stichtag, sondern zu einem anderen Datum. Im Versicherungswesen wird dies dann „unterjährig“ genannt. Im Gegensatz zu anderen Fahrzeughaltern sind diese Versicherungsnehmer deutlich benachteiligt. Das zeigte erst jetzt eine Analyse des Vergleichsportals check24. Eine mögliche Begründung hierfür ist, dass die Versicherer sich hier nicht im direkten Wettbewerb befinden. Aber auch zum Ende des Jahres heißt es: Drum prüfe wer sich ewig bindet. Sonst langt man womöglich bei Lockangeboten zu, die den Versicherten auf Dauer doch teuer zu stehen kommen.


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