Wasserrohrbruch durch Kälte – die richtige Versicherung zahlt

Eisige Temperaturen haben Deutschland fest in der Hand. Neben der Erkältungsgefahr, drohen durch die Kälte auch Wasserrohrbrüche durch gesprengte Wasserleitungen. Gut, wer dann bei geplatzten Rohre richtig versichert ist

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Draußen ist es eisig. Minus 15 Grad und weniger – das macht keinen Spaß mehr. Eigentlich sind wir doch mit dem Winter durch. Und jetzt? Wir bibbern und frieren, als gäbe es kein Morgen mehr. Aber: Das Leben hat wieder einen Sinn. Es soll wärmer werden. Oft droht dann aber erst richtiges Ungemacht. Wenn die Kälte und der Frost nachlässt, zeigt sich nämlich, ob die Wasserleitungen dem Wetter stand gehalten haben oder gesprengt wurden. Die Folgen sind dann Wasserrohrbrüche. Wer aber zahlt die Schäden und welche Versicherung ist die richtige?

So reagieren Sie im Schadensfall

Samstagmorgens um zehn in Deutschland. Eigentlich Zeit für ein Frühstückchen. Bei Familie Neumann leider nicht. Denn beim Kaffeekochen schweift der Blick der fleißigen Hausfrau zur Küchenwand. Und was sehen ihre müden Augen. Wasserrinnsale bahnen sich ihren Weg Richtung Boden. Schwupps zum Telefon gegriffen und die Hausverwaltung und die Nachbarn informiert. Natürlich war hier keiner zu Erreichen. Die waren auch alle im Wochenende. Letzten Endes blieb der Familie und den betroffenen Nachbarn nur, selbst für Schadensbegrenzung zu sorgen. Die Hausbewohner schöpften und wischten was das Zeug hielt. Richtig so. Denn der Bund der Versicherten empfiehlt im Schadensfall diesen so gering wie möglich zu halten. Wer dem Wasser nicht Herr werden kann, ist sogar gehalten den Haupthahn abzudrehen oder aber selbst einen Handwerker – auch einen teuren Notdienst – zu Hilfe zu holen. Alle Maßnahmen, auch die Anrufe bei der Hausverwaltung sollte man dokumentieren, am besten auch mit Zeugen. Sobald die Möglichkeit besteht, empfiehlt es sich außerdem, die Situation schriftlich zu klären und per Einschreiben an die Verwaltung oder den Vermieter zu schicken.

Drei Varianten der Schadensregulierung

Für Schäden, die durch gesprengte Wasserleitungen in einer Mietwohnung entstehen haftet in der Regel die Hausratversicherung. Besonders schön ist, dass hierbei der Neuwert ersetzt wird und nicht der Zeitwert. Private Haftpflichtversicherungen springen dann ein, wenn jemand anderer wie z. B. der Nachbar nachweislich für die Schäden verantwortlich zeichnet. Dann muss dessen private Haftpflichtversicherung – meist mit klammen Fingern – in die Tasche greifen. Die Wohngebäudeversicherung wiederum schützt den Immobilieneigentümer vor Kosten durch die Frostschäden. Sei es am Haus selbst oder an Heizkörpern, dem Kessel sowie der Wärmepumpe.

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