Was sind Garantiefonds und wie hoch ist die Rendite

Der Deutsche Bürger ist Sicherheitsbewusst, dies ist auch bei der Geldanlage zu sehen. Garantiefonds bieten Sicherheit, doch sie sind auch Renditekiller und bringen bei der Rendite vielleicht mehr als ein Sparbuch aber nicht wesentlich mehr.

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Garantiefonds sind in Deutschland beliebt. Allein im Jahr 2006 wurden etwa 4 Milliarden Euro in Garantiefonds investiert. Was sind denn eigentlich Garantiefonds ist eine durchaus berechtigte Frage.


Auszahlung eines bestimmten Betrags wird garantiert

Garantiefonds garantieren dem Anleger zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt die Auszahlung eines bestimmten Kapitalbetrags. Dies können zum Beispiel 100 Prozent des eingesetzten Kapitals sein. Die Laufzeit solcher Garantiefonds liegt zwischen 3und 5 Jahre und zum Ende der Laufzeit wird zumindest die Garantie fällig. Steigt man vorher aus gilt die zugesagte Garantie nicht mehr.

Garantiefonds schlechter als Aktienfonds

Vielleicht sind Garantiefonds besser als ein Sparbuch, doch mit Aktienfonds können sie in der Regel nicht mithalten. Der Erfolg von Garantiefonds lässt sich eigentlich nur mit dem Sicherheitsdenken der Deutschen begründen. Betrachtet man Garantiefonds nüchtern erreichen viele nicht einmal die Inflationsrate als Ertrag. Garantiefonds lassen sich leicht an den Mann bringen, denn Deutsche sind sicherheitsbewusst und das Wort Garantie bei Investitionen an der Börse wirkt wohl Wunder.


Information über Garantiefonds besorgen

Doch eigentlich verdienen nur die Fondsgesellschaften und die Institution, welche den Garantiefonds vermittelt. Anleger sollten sich informieren, bevor sie sich entschließen einen Garantiefonds abzuschließen. Unter anderem hat die Stiftung Warentest bei einem Vergleich von über 40 Garantiefonds, diese als Renditekiller bezeichnet und auch das österreichische Fonds Analysehaus E-Fundsearch hat herausgefunden, dass Garantiefonds wie wenig Rendite dieses Investment bringt.

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