Was sind Altersrückstellungen – einfache Erklärung

Die Altersrückstellungen sind wichtig um im Alter die Beiträge für die private Krankenversicherung stabil zu halten.

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In der privaten Krankenversicherung gibt es Altersrückstellungen, nur was sind Altersrückstellungen? Hier eine einfache Erklärung über die Altersrückstellungen in der PKV. Vom Beitrag zur privaten Krankenversicherung werden Teile von der Versicherungsgesellschaft zurückgestellt, damit im Alter die Kosten für die private Krankenversicherung nicht oder nur moderat ansteigen. Die Versicherer legen das Geld für die Altersrückstellungen in festverzinsliche Wertpapiere an und gewährleistet so eine Beitragsstabilität.

Mitnahme der Altersrückstellungen ab 2009 möglich

Seit dem 1. Januar 2009 ist es möglich einen Teil der Altersrückstellungen bei einem Wechsel zu einer anderen PKV mitzunehmen. Das gilt aber nur für Verträge die ab dem 1. Januar 2009 neu abgeschlossen wurden, wer vorher seine private Krankenversicherung abgeschlossen hat, verliert seine kompletten Altersrückstellungen bei einem Wechsel. Wie oben schon erwähnt kann nur ein Teil der Altersrückstellungen mitgenommen werden, die Mitnahme der Altersrückstellungen ist auf den Basistarif beschränkt. Der Basistarif ist ähnlich den gesetzlichen Leistungen, alles an Altersrückstellungen was den Basistarif übersteigt (wie z.Bsp. das Einbettzimmer im Krankenhaus) bleibt beim alten Versicherer und ist damit für den Versicherten verloren.

Altersrückstellungen 5 Jahre, 10 Jahre oder 15 Jahre

Für Privatversicherte ist es nicht gut Altersrückstellungen zu verlieren aber eine genaue Prognose wann es sich nicht mehr lohnt kann man so einfach nicht geben und es wäre auch nicht seriös so was zu tun. Ist man erst kurz bei einer Krankenversicherung sollte man bemüht sein eine neue und gute private Krankenversicherung zu finden und dabei nicht nur auf den Beitrag schauen sondern auch mal den Blick hinter die Kulissen wagen. Das kann man zusammen mit dem Fachberater tun, in dem man diesen auf die Bilanzkennzahlen der Gesellschaften anspricht. Eine finanziell gut aufgestellte Versicherungsgesellschaft kann eher Beitragserhöhungen vermeiden oder geringer halten als eine finanziell angeschlagene Gesellschaft.


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