Selbstbeteiligung in der privaten Krankenversicherung

Eine Selbstbeteiligung in der privaten Krankenversicherung ist in der Regel für Freiberufler und Selbstständige sinnvoll.

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Wer eine private Krankenversicherung abschließen möchte und Selbständig oder Freiberufler ist, der sollte sich auf alle Fälle auch Angebot mit Selbstbeteiligung anschauen. Wer Bereitschaft zeigt gegenüber seiner Krankenversicherung einen Teil der ambulanten Kosten selbst zu tragen, der wird mit einem wesentlich günstigeren Beitrag belohnt. Damit gibt die private Krankenversicherung dem Privatversicherten einen Anreiz, die Rechnungen erst mal selber zu begleichen und sie erst dann einzureichen und abzurechnen, wenn die Selbstbeteiligung überschritten ist. Damit hat die Versicherungsgesellschaft den Vorteil Verwaltungskosten einzusparen und der Privatversicherte spart eben monatlich an den Beiträgen.

Fiktives Beispiel – PKV ohne und mit Selbstbeteiligung

Die private Krankenversicherung für den Selbständigen oder Freiberufler kostet im Monat ohne Selbstbeteiligung 300 Euro. Für einen gleichen Versicherungsschutz mit einer Selbstbeteiligung von 500 Euro bezahlt der Selbständige oder Freiberufler im Monat 220 Euro.

80 Euro im Monat weniger und das mal 12 Monate bedeutet am Beitrag eine Ersparnis von 960 Euro im Jahr. Selbst wenn der Privatversicherte die Selbstbeteiligung von 500 Euro selber bezahlen muss, spart er immer noch 460 Euro jährlich.

Wie eine PKV richtig vergleichen?

Der Beitrag für eine PKV ist sicherlich wichtig, doch er sollte nur einer der Entscheidungsgründe sein. Die Leistungen der Tarife kann am besten eine Software eines Makler gegenüberstellen, da kann auch nach gewünschten Leistungen gesucht werden. Allerdings ist es neben dem Beitrag und den Leistungen noch wichtig die richtige Krankenversicherungsgesellschaft zu finden. Bei den Krankenversicherern gibt es Unternehmen die gut wirtschaften aber auch welche die mehr schlecht als recht wirtschaften. Und Beitragserhöhungen sind nicht nur die Folge steigender Kosten im Gesundheitsbereich sondern auch Folgen wenn der Versicherer zum Beispiel hohe Provisionen bezahlt, hohe Verwaltungskosten und wenig Altersrückstellungen hat.


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