Warum ein Zweitdepot?
Durch die Abgeltungssteuer ist es unter Umständen für Anleger sinnvoll ein zweites Depot zu besitzen, warum ein Zweitdepot wird hier erklärt.
Seit Beginn des Jahres greift die Abgeltungssteuer, viele der Anleger haben aber noch Aktien oder Investmentfonds im Bestand, wo der Ertrag steuerfrei ausbezahlt werden kann. Nun ist es wichtig geworden ein Zweitdepot zu haben, wenn ich steuerfreie Anlagen und steuerpflichtige Anlagen habe. Wird alles in ein Depot gepackt, geht das Finanzamt automatisch davon aus, dass die alten Anteile zuerst verkauft werden. Hat man ein Zweitdepot kann der Anleger bestimmten, welche Anlagen er zu welcher Zeit verkauft.
Zweitdepot Nun ist in verschiedenen Medien zu lesen, dass die Banken es den Kunden nicht unbedingt leicht machen ein Zweitdepot zu bekommen, warum auch immer. Wer bei seiner Bank Schwierigkeiten hat ein Zweitdepot zu bekommen, der kann sich auch bei einer anderen Bank ein Depot besorgen. Direktbanken bieten Kunden oft ein kostenloses Depot an. So kann man dann auch Werbung für die Direktbanken machen, was denn Banken die sich beim Zweitdepot stur stellen wohl nicht so klar ist.
Risikostreueung Wenn man allerdings nicht zu einer anderen Bank will, sollte man die bestehenden Sparverträge stoppen und andere mit anderen Fonds abschließen. Genauso kann man es mit den Einmalanlagen tun, wobei halt wichtig ist das es andere Fonds sind. Denn dann kann das Finanzamt dem Anleger nicht vorschreiben welchen Fonds er zu verkaufen hat. Zudem hat der Anleger so auch eine Risikostreuung bei den Fonds, wenn er nicht immer in den gleichen Fonds investiert.
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