Vorteile einer Pflegetagegeldversicherung als Vorsorge

Die Zahlungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen bereits heute nicht mehr aus, die Kosten zu decken, wenn man ein Pflegefall ist. Mit dem Abschluss einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung kann man sich finanziell absichern. Doch wo liegen die Vorteile einer Pflegetagegeldversicherung?

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Der Versicherte erhält von seiner Versicherung einen monatlichen Geldbetrag. Die Höhe der Leistung ist tarif- und anbieterabhängig. Für die Pflegestufe I kann er dabei weit weniger Geld erhalten als für die Pflegestufe III, auch für die Pflege zu Hause kann es weniger sein als für eine Unterbringung in einem Pflegeheim. Geld aus der Versicherung erhält der Versicherte jedoch unabhängig davon, ob er zu Hause gepflegt wird oder stationär, oder ob er einen professionellen Pflegedienst in Anspruch nimmt oder von Verwandten betreut wird.

Pflegetagegeldversicherung bietet mehr Flexibilität

Wer Tagegeld als Pflegebedürftiger erhält kann darüber frei verfügen. Im Gegensatz zur Pflegekostenversicherung bekommt er Geld, auch ohne Belege vorzuweisen. Er kann frei entscheiden, ob er damit das Essen auf Rädern oder die Tochter, die jeden Tag zum Waschen und Anziehen kommt, bezahlt.

Vorteile einer Pflegetagegeldversicherung

Einige Anbieter zahlen erst bei Pflegestufe III und/oder geringe Tagessätze. Man sollte bei der Wahl des Tarifes sich genau über die Leistungen und die Preise informieren und vor allem sich selbst fragen, welche Leistungen man ab wann in Anspruch nehmen will oder muss. Man sollte auch rechnen, wie hoch die Versicherungslücke sein wird, und ob dann ein Tagegeld dann auch reicht oder ob eine Pflegekostenversicherung den Differenzbetrag zwischen tatsächlichen Kosten und staatlichem Zuschuss eher decken könnte.


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