Vorteile bei der Medikamenten-Abgabe durch Reform

Die Gesundheitsreform hat auch bei der Medikamenten-Abgabe in den Apotheken für Neuerungen gesorgt. Mit vielen Vorteilen für den Patienten.

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Immer wieder wird unser Gesundheitssystem, das übrigens einmalig in der Welt ist, reformiert. Klar, denn des Deutschen Gesundheit kostet einen Haufen Geld. Deshalb gibt es bei uns die so genannte Versicherungspflicht, die abhängig vom Einkommen und der Art der Arbeit (selbstständig oder angestellt) bei einer privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung möglich ist.

Alle müssen sparen

Gerade die gesetzlichen Kassen müssen aber sparen, denn die Ansprüche der Mitglieder sind hoch die Einnahmen nicht hoch genug. Kein Wunder wird reformiert was das Zeug hält. Neben den Kassenbeiträgen und Bindefristen, ist auch die Medikamentenabgabe in Apotheken und das Verschreibungsverhalten der Ärzte immer wieder ein wichtiger Punkt. Seit diesem Jahr hat sich in Apotheken einiges für den Patienten geändert. Wie bisher auch, können die Krankenkassen mit Pharmafirmen so genannte Rabattverträge vereinbaren. So erhalten die Krankenkassen Preisnachlässe. Wer nun als Patient und Mitglied der entsprechenden Kasse zur Rezepteinlösung in die Apotheke geht, wird das Präparat erhalten, das zum Rabattvertrag mit der Versicherung gehört und den verschriebenen Wirkstoff enthält.

Geld sparen durch Rabattpräparate

Soweit, so gut oder auch nicht! Die Verwirrung bei den Patienten ist groß. Viele verstehen z. B. nicht, warum sie ihr gewohntes Präparat nicht mehr bekommen. Dennoch hat die Reform auch Vorteile für den Verbraucher. So kann es passieren, dass man als Patient von der Zuzahlung für das rabattierte Medikament befreit wird. Außerdem kann man als Kassenmitglied jetzt – was früher unmöglich war – auf die Ausgabe eines speziellen Präparats bestehen, wenn man bereit ist, die preisliche Differenz zum Rabattmedikament zu zahlen.

Arzt kann noch entscheiden

Generell kann der Arzt aber nach wie vor auf die Herausgabe einer bestimmten Arzneimittelmarke bestehen, wenn es hierfür ausreichend medizinische Gründe gibt. Das muss allerdings auf dem Rezept vermerkt werden. Angst oder Sorge müssen die Patienten aber grundsätzlich nicht haben. Auch ein Ersatzmittel wird immer die gleiche Wirkstoffgruppe haben. Die Apotheker sind hier übrigens für die Beratung die richtigen Ansprechpartner und dürfen ruhig in die Pflicht genommen werden..

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