Vorsorgelücken für Kinder sind groß

Eine Studie zeigt, dass unsere Kinder nur lückenhaft finanziell abgesichert sind. Durch die Vorsorgedefizite sind sie dem Wellengang des Lebens im Falle eines Falles oft schutzlos ausgeliefert.

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Dass die private Altersvorsorge wichtig ist, weiß heutzutage jeder. Wer auch nur einige müde Cents übrig hat, steckt sie – wenn er schlau ist – in die Zukunftsabsicherung für’s Alter. Und auch die Pflegeversicherung macht uns Sorgen. Werden wir richtig versorgt werden, wenn wir alt und krank sind? Man sieht: Wir wissen alle um die Versorgungslücken unserer Altersvorsorge. Was wir nicht sehen, ist viel naheliegender. Sind denn eigentlich unsere Kinder richtig abgesichert? Eher nicht. Hier sind die Versorgungslücken immens; genauso wie die Unwissenheit der Eltern.

Steckdosensicherung statt Invaliditätsvorsorge

Unser Nachwuchs liegt uns am Herzen. Entsprechend sorgen wir uns auch um sie. Wir sichern unsere Steckdosen, bringen abschließbare Fenstergriffe an, lesen Bewertungen um Schadstoffe in Kinderspielzeug, kaufen Helme und andere Schützer für’s Radeln und achten auch eine gesunde Ernährung. All das ist für Eltern selbstverständlich. Weniger selbstverständlich ist dagegen die finanzielle Absicherung der kleinen Mäuse für den Notfall. Unfall- oder Kinderinvaliditätsversicherungen sind für viele Erziehungsberechtigte heute noch außerhalb des Sichtfeldes. Dabei ist die Kinderinvaliditätsversicherung oft fast noch wichtiger als die Unfallversicherung. Da die dauerhafte Schädigungen eines Sprösslings durch Krankheit statistisch deutlich wahrscheinlicher ist, als durch einen Unfall.

Rentenversicherung statt Risikoabsicherung

Laut einer Studie der Zeitschrift Eltern, scheint den Erwachsenen dagegen wichtig zu sein, dass ihr Kind schon früh über eine private Renten- (12 Prozent) oder Lebensversicherung (sieben Prozent) verfügt. Nur wenige Familien haben dagegen für den schlimmsten Fall der Fälle vorgesorgt. Stirbt der Hauptversorger oder wird er aufgrund von Unfall oder Krankheit dauerhaft berufsunfähig, steht die Familie dann schnell vor dem finanziellen Aus. Wichtig sind hier Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Wer also seine lieben Kleinen richtig abgesichert sehen will, sollte nicht nur auf die Steckdosensicherung achten, sondern auch auf die richtige Versicherung. Es stünde vielen Eltern gut zu Gesicht, sich umfangreich zu informieren.

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