Vorsorge für den Pflegefall – kaum einer denkt daran

Die Vorsorge für den Pflegefall wird immer wichtiger, doch kaum einer denkt daran. Im Jahr 2050 wird sich die Zahl der Menschen die Pflegebedürftig sind nahezu verdoppeln.

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Es kommt überraschend, doch auf einmal ist die Mutter, die vor kurzem noch topfit war, ein Pflegefall. Unabhängig davon ob und wer die Mutter dann pflegt, wird in der Regel erst dann daran gedacht ob das Geld reicht wenn die Mutter ins Pflegeheim muss. Die Vorsorge für den Pflegefall ist dann natürlich zu spät, doch man ist beileibe nicht allein, nur etwa 10 Prozent halten eine private Pflegezusatzversicherung für sehr wichtig. Aber nicht mal diese 1ß0 Prozent schließen diese Versicherung dann ab, die Abschlussbereitschaft liegt noch weit darunter

Marktstudie You Gov Psychonomics

Eine repräsentative Marktstudie (Pflegespiegel 2011) von You Gov Psychonomics unter 1.097 Mitbürgern zwischen 20 Jahre und 69 Jahren machte deutlich, dass Menschen sich erst dann intensiver mit dem Thema auseinandersetzen, wenn es im sozialen Umfeld einen Pflegefall gibt. Nur rund 8 Prozent in Deutschland haben solch eine private Pflegezusatzversicherung.

Vorsorge für den Pflegefall

Derzeit gibt es in Deutschland rund 2,4 Millionen Menschen die Pflegebedürftig sind. Laut Experten wird im Jahr 2050 mit fast doppelt so vielen Pflegefällen gerechnet, rund 4,7 Millionen sollen dann auf Hilfe angewiesen sein. Laut dem Vorstand des Marktforschungs- und Beratungsinstitut Oliver Gaedeke steht die ablehnende Haltung der Deutschen im krassen Gegensatz zum Risiko. Allerdings dürfte es weniger eine ablehnende Haltung sein, als den Gedanken an einen Pflegefall weit von sich zu schieben. Dazu fehlt noch die Beratung und Aufklärung der Menschen, kaum einer kennt die genauen Zahlen und kaum einer weiß das die Gefahr Pflegebedürftig zu werden durch das steigende Lebensalter dramatisch zunimmt.


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