Viele Unfälle im Straßenverkehr passieren im Dunkeln

Besonders viele Unfälle im Straßenverkehr passieren im Dunkeln. Deshalb: jetzt Augen auf, auf Deutschlands Straßen; die dunkle Jahreszeit hat begonnen.

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Sie kündigt sich schon seit einigen Wochen an: die dunkle Jahreszeit. Morgens früh ist es? Dunkel! Abends nach der Arbeit ist es? Dunkel! Super, wer ein bisschen Tageslicht abbekommen will, muss sich in der Mittagspause aus dem Haus schleichen und dann? Frieren! Außer dem Lichtmangel und der Kälte, bieten Herbst und Winter noch andere Nachteile. Vor allem im Straßenverkehr.

Ein Drittel mehr Unfälle

Die Bilanz des Jahres 2010 zeigt, dass ein besonders hohes Risiko einen Auto- oder Verkehrsunfall zu erleben im Dunkeln besteht. So sind im vorangegangen Jahr 1.280 Menschen in Deutschland bei Dunkelheit tödlich verunglückt. Damit sind mehr als ein Drittel der Verkehrstoten Opfer von Dunkelheitsunfällen geworden. Im Verhältnis dazu muss man wissen, dass die Gesamtfahrleistung bei Nacht lediglich ein Viertel ausmacht. Wer nun aber bedenkt, dass im Herbst und Winter der Tag auch am Morgen schon mit Dunkelheit glänzt und der Tag mit Licht und Frohsinn schon gegen 16.00 Uhr endet weiß:
Jetzt heißt es Augen auf, auf Deutschlands Straßen.

Ein Viertel mehr Unfälle

Besonderes Augenmerk sollten Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer jetzt übrigens auf Schulkinder haben. Sie sind in dieser Jahreszeit stark gefährdet. Statistiken zeigen, dass von Oktober bis März doppelt so viele Kinder im Straßenverkehr in Unfälle verwickelt werden. Auch den Eltern gilt eine Mahnung. Die lieben Kleinen sollten lernen, dass sie wirklich nur an Ampeln und Zebrastreifen die Straßen überqueren dürfen. Sie müssen auch und in jedem Fall warten, bis alle Autos den Weg frei gemacht haben. Gut sichtbare Kleidung, Reflektoren und Leuchtbänder an Ranzen, Jacken und Kleidung runden das Sicherheitspaket ab.

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