Viele gesetzliche Kassen übernehmen die Grippeimpfung

Hustende und schnupfende Menschen gehören dieser Tage zum alltäglichen Straßenbild. Wer sich schützen will, sollte Menschenmassen meiden. Vor der echten Grippe schützt die Impfung, die alle Jahre wieder vom Robert-Koch-Institut empfohlen wird. Die Kosten hierfür übernehmen meist die gesetzlichen Kassen.

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Ob in der Straßenbahn, auf dem Weg zur Arbeit, an der Kasse im Supermarkt oder im Büro – überall sitzen jetzt Bazillenmutterschiffe, die mit jedem Niesanfall ihre Bakterien und Viren in die Umwelt und im schlimmstenfall direkt in unsere Schleimhäute schießen. Wer von jetzt auf gleich hohes Fieber bekommt, sich abgeschlagen fühlt und von Kopfschmerzen gequält wird, kann davon ausgehen, dass er sich eine echte Grippe eingefangen hat. Bis man von ihr genesen ist, dauert es oft Wochen, in denen das Immunsystem stark geschwächt wird und der Körper anfällig gemacht wird für viele andere virale oder bakterielle Erkrankungen.

Nur die Spritze schützt

Die Möglichkeiten zur Behandlung der Influenza, also der echten Grippe sind sehr begrenzt. In der Regel bestehen sie lediglich darin, die Symptome zu lindern. Kopfschmerzmittel, Hustenlöser und Fiebersenker – mehr geht eigentlich nicht. Denn die so genannten Virustatika, die seit der Schweinegrippepanik im letzten Jahr in aller Munde sind, sind sehr teuer und nur begrenzt verfügbar. Deshalb ist es so wichtig, vorzubeugen. Das kann man dadurch, dass man Menschenmassen meidet, sich regelmäßig die Hände wäscht, sich gesund ernährt und das Immunsystem durch Sport an der frischen Luft stärkt. Besonders wichtig aber ist die Impfung gegen die gemeine Erkrankung. Sie wird jedes Jahr wieder empfohlen und bei jedem Hausarzt durchgeführt. Zum Herbstanfang ist der Impfstoff in der Regel wieder erhältlich.Dieses Jahr schützt er soll er übrigens auch vor der Schweinegrippe schützen.


Nachfragen macht Sinn

Die Impfung ist absolut sinnvoll, aber leider nicht für alle Krankenversicherten kostenfrei. Lediglich bei über 60jährigen Versicherungsnehmern und Risikopatienten gilt die Grippespritze als Pflichtleistung der Krankenkasse. Allerdings ist es in der Regel so, dass die meisten der Versicherungsunternehmen die Kosten für die Impfung selbstverständlich übernehmen. Wer als Patient auf Nummer Sicher gehen will, kann sich aber bei seiner Krankenkasse vorab informieren oder auch beim Arzt nachfragen. So schließt man für sich auch aus, dass z. B. nur der Impfstoff übernommen wird, man aber den Impfvorgang selbst doch bezahlen muss. Privat versicherte Impfinteressierte sollten ebenfalls bei ihrer Versicherung nachfragen, ob die Kosten übernommen werden.

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