Vertrag und Ministundenlohn für private Umzughelfer

Na klar, hilft man Freunden beim Umzug. Schluss mit Freundschaft ist aber schnell, wenn es einen Schaden gibt, denn hier zahlt die private Haftpflichtversicherung nicht. Die Lösung: Ein Helfervertrag mit Ministundenlohn für den Umzughelfer....

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Von der Stadt raus aufs Land. Am besten in ein kleines Haus. Das junge Pärchen hat lange gesucht. Aber: Steter Tropfen höhlt den Stein und so fanden auch sie ihr Nest inmitten Natur und Landidylle. Es wurde renoviert, gestrichen und geputzt. Und dann war es endlich soweit. Ein Umzugsunternehmen kam zwecks mangelnder, finanzieller Möglichkeiten nicht in Frage. Also? Wofür hat man denn gute Freunde?

Mist: Das Labtop ist hin Kein Thema, alle waren mit von der Partie. Am vereinbarten Tag waren alle pünktlich da. Es wurde geschleppt und gelacht, aufgebaut und geflucht und irgendwann gegen später leider auch geweint. Denn das Lieblingslabtop der Neuländlerin lag in Scherben auf dem Boden. Der Unglücksrabe von Umzughelfer tröstete und erinnerte an die Haftpflichtversicherung, die sicher für den Schaden einspringen würde. Nur leider täuschte er sich da gewaltig. Die Kosten für das kaputte Teil musste er aus eigener Tasche zahlen.

Ministundenlohn vereinbaren Richtig ist, dass die private Haftpflichtversicherung immer dann zum Tragen kommt, wenn man einem anderen Schaden zugefügt hat. Eine Ausnahme ist leider der Umzug in Eigenregie, hier ist mal gar nichts versichert. Die Schadenssuppe, die man in diesem Fall anrichtet, muss man kostenmäßig schön selbst auslöffeln. Allerdings gibt es eine Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, ohne gleich eine professionelle Spedition zu beauftragen.

Auf Nummer sicher gehen
Wer auf Nummer Sicher gehen will, was den Umzug und die Freundschaft angeht, sollte einen Helfervertrag mit seinen Freunden abschließen, inklusive kleinem Stundenlohn. So sind beide Seiten optimal abgsichert. Denn passiert nun ein Missgeschick, ist für die Schadenregulierung die Privathaftpflicht des Helfers zuständig. Und den Miniverdienst kann man ja nach der Schlepperei gemeinsam bei einem kühlen Bier wieder unter die Leute bringen.

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