Versorgungslücke berechnen Beispiel

Viele haben sicher schon der Versorgungslücke oder auch Rentenlücke gehört. Wie man diese selbst annähernd berechnen kann kann hier nachgelesen werden.

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Der Begriff Versorgungslücke ist oft auch ein Aufhänger für Vermittler einen Termin beim Kunden zu vereinbaren. Wenn der Kunde dies erstmal selbst machen möchte, ist dies durchaus möglich, zumindest bekommt er in etwa die Werte dessen was der Vermittler ihm vorrechnen wird.

Ein kleines Beispiel dazu:

Mann 30 Jahre alt Bruttoeinkommen monatlich 2.500 Euro Rentenbeginn 67 Jahre Single Nettoeinkommen etwa 1.530 Euro monatlich. Die Rente ist bei diesem Beispiel etwa 1.000 Euro (40 Prozent des Bruttogehaltes) bei Rentenbeginn mit 67 Jahren. Will der Mann 3 Jahre früher in Rente gehen ist der Abschlag 10,8 Prozent also in diesem Fall mit 64 Jahren ist die Rente etwa 892,– Euro. Die Versorgungslücke bei Renteneintritt mit 64 Jahren ist etwa 638,– Euro

Zusätzliche private Absicherung:

Es ist eine Lebensversicherung vorhanden die voraussichtlich bei Ablauf mit Überschüssen 50.000 Euro bringt. Das Geld wird beispielsweise mit 4 Prozent Zins angelegt. Dann kann 20 Jahre und 2 Monate jeden Monat 300,— Euro zusätzlich für die Rente entnommen werden. Damit ist die Versorgungslücke immer noch 338,– Euro.

Die hier dargestellten Werte sind unter gewissen Annahmen überschlägig und einfach berechnet worden und es kann keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen werden.

Ob sich das Rentenniveau zukünftig noch absenkt und verändert kann hier nicht prognostiziert werden, denn es ist immer von der aktuellen Situation auszugehen. Das die gesetzliche Rentenversicherung durch das steigende Lebensalter der Menschen in Deutschland und auch durch Geburtenschwache Jahrgänge Problem hat und haben wird, läss sich allerdings nicht verschweigen.


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