Versicherungsvertragsgesetz Auswirkungen Versicherungsvertreter

Es wurde Zeit dass das VVG modernisiert wird, da es zum großem Teil aus dem Jahr 1908 noch stammt und dem modernen Verbraucherschutz nicht mehr gerecht wird, aber es wird Auswirkungen auf den Vertrieb haben.

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Das momentan geltende Versicherungsvertragsgesetz stammt noch im Wesentlichen aus dem Jahr 1908 und ist deshalb nicht zeitgemäß und wird auch dem Verbraucherschutz nicht mehr gerecht.

Verbesserung für den Kunden

Die Änderung des Verbraucherschutzes und die damit verbundene Verbesserungen für den Kunden hob die Justizministerin Brigitte Zypries hervor. Der Entwurf der Regierung regelt die Aufklärungs-, Beratungs- und Informationspflichten der Versicherer und sieht neue Regelungen zur Laufzeit, Widerruf, Rücktritts- und Kündigungsrechten von Versicherungsverträgen vor.

Keine Vertragslaufzeiten von 5 Jahren mehr

Die Laufzeit der Versicherungsverträge dürfte dann in der Regel nur noch 1 Jahr betragen und keine 5 Jahre mehr, so meine Einschätzung. Dies würde dann die Abschlussprovisionen mancher Versicherungsvertreter zunichte machen, wobei Makler in der Regel auch mit 1 Jahresverträgen arbeiten. Das Recht der Lebensversicherung soll modernisiert werden, dabei geht es um die geplanten Verbesserungen beim Rückkaufswert, da die Abschlusskosten künftig auf 5 Jahre verteilt werden. Auch diese Regelung könnte die Versicherungsvertreter treffen und dies an der empfindlichsten Stelle, dem Geld. Ob die Versicherungen die Abschlussprovisionen alle dann diese 5 Jahre vorfinanzieren halte ich nicht für wahrscheinlich. Für mich sieht eher so aus, dass die Auszahlungen der Provision an die Vertreter dann auch auf 5 Jahre verteilt wird.

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