Versicherungsschutz – Auto auch beim Tanken immer abschließen

Wer sein Auto an der Tankstelle unverschlossen lässt, riskiert den Versicherungsschutz im Falle eines Diebstahls.

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Man kennt das ja: Immer wenn man es eilig hat, ist der Tank vom Auto leer. Also schnell an die Tankstelle und den Tiger in den Tank gepumpt. Wenn man Glück hat, ist nicht viel los und man kann gleich zum Zapfhahn. Liter für Liter läuft der Treibstoff in den Wagen. Das dauert und die Zeit drängt. Endlich fertig. Husch, husch zur Kasse. Wagen abschließen? Das kann man doch lassen, geht ja schnell.

Mist: Das Handy ist weg

Der Schrecken ist groß, wenn man sich wieder hinters Steuer setzt und losfahren will. Ein kurzer Blick auf den Beifahrersitz und …? Die Tasche ist weg und damit auch das Handy, das Labtop, die Hausschlüssel. Was ist passiert? Die Antwort ist schnell gefunden. Denn auch Diebe kennen die Zeitnot an den Tankstellen und nutzen sie, um sich am Eigentum anderer zu bereichern. Sie lauern förmlich darauf, dass wieder ein Unachtsamer an die Kasse hetzt. Jetzt noch schnell die Tür aufgerissen, die Tasche geschnappt und schon ist es passiert. Der Geschädigte hat jetzt die Rennerei und unnötige Kosten. Er muss sein Handy sperren, Schlösser auswechseln und die Polizei informieren. Auf die Versicherung kann er dabei meist nicht hoffen.

Doppelt angeschmiert

Wer sein Auto – auch für einen nur kurzen Moment – ungesichert aus den Augen lässt, begeht eine Obliegenheitsverletzung. Obliegenheiten sind die Verpflichtungen eines Versicherungsnehmers gegenüber seines Versicherungsgebers. In diesem Fall ist die Verpflichtung des Versicherten die, sein versichertes Auto zu jedem Zeitpunkt zu sichern. Tut er das nachweislich nicht, ist die Versicherung aus dem Schneider. Auch die Kasko-Versicherung haftet in diesem Fall nicht. Die Kosten für den entstandenen Schaden muss das Opfer selbst tragen. Der Geschädigte ist also doppelt angeschmiert.

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